Flop of the Match: Daniel van Buyten

Die Saison ist für Daniel van Buyten ein einziges Auf und Ab. Einerseits trifft er in der Liga auch mal gerne des Gegners Tor, andererseits hat er aber auch schon einige Patzer in der Defensive über den Zuschauer ergehen lassen. Auch gegen den AC Florenz wirkte er in der Abwehr nicht abgeklärt und souverän. Stattdessen war er bei den Gegentoren schläfrig und er konnte seine jungen Nebenleute nicht führen.

Daniel Van Buyten (Bayern Munchen)

(dew) Florenz. Jubeln durfte am Ende auch Daniel van Buyten vom FC Bayern München. Der Verteidiger machte zwar gegen den AC Florenz bei der 2:3 (0:1)-Niederlage oft keine gute Figur, aber letztlich zählte auch für ihn nur das Erreichen der nächsten Runde in der Champions League. Dennoch: Für die Redaktion von Goal.com war die Leistung des Belgiers letztlich nicht ausreichend, so dass es zur Auszeichnung des „Flop of the Match“ reichte.

Unsicher und unbeweglich

Bereits beim ersten Gegentor war er dabei nicht sicher. Übten sich noch viele daran, Hans-Jörg Butt die Hauptschuld zu geben, fehlte es doch aber vor allem van Buyten an Beweglichkeit und Durchsetzungsvermögen. Er ließ den Nachschuss und damit den Treffer geschehen, griff nicht entschlossen ein und konnte das Tor nicht verhindern. Nicht besser sah er auch beim dritten Gegentor aus, als er sich abermals von Stevan Jovetic vorführen ließ. Er hatte fast das Aus des deutschen Rekordmeisters besiegelt, weil er außerdem auch noch eine gehörige Portion Glück hatte, denn noch mehr hätte er anrichten können.

Zwei Mal war er mit der Hand im Strafraum am Ball, zwei Mal blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Der Belgier hätte sich nicht beschweren dürfen, hätte es in beiden Fällen einen Strafstoß gegeben. Auch in diesen Szenen wirkte er unkonzentriert. Was aber für den FC Bayern München noch tragischer war: Daniel van Buyten konnte seine jungen Mitspieler nicht führen. Holger Badstuber und David Alaba erfuhren durch diesen Nebenmann sicherlich keine zusätzliche Sicherheit und mussten stattdessen seine Fehler ausbaden.

Fall im Ranking droht

Eine solche Leistung darf aber auf Dauer auch nicht der Anspruch von Daniel van Buyten sein. Sicherlich ist das auch nicht seine Zielsetzung. Dass er bedeutend mehr kann, zeigen schon die aktuellen Castrol Rankings. Dort belegt der Belgier europaweit den siebten Platz mit 851 Punkten. Damit ist er derzeit noch bester Spieler in der Bundesliga. Aber es ist zu erwarten, dass bei den neusten Berechnungen dabei Änderungen entstehen werden. Denn etwa ein Arjen Robben ist unweit hinten dran (12.) und drängt schon seit Wochen auf einen besseren Platz.

Eure Meinung: Wer war Euer „Flop of the Match“?

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