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Spielbericht Champions League: FC Arsenal – Standard Lüttich
Arsenal hat nach der Länderspielpause und der Niederlage am Wochenende wieder zur gewohnten Stärke zurückgefunden und bot beim 2:0 Sieg gegen Standard Lüttich wieder den gewohnt starken Offensivfußball, der für die Belgier phasenweise nicht zu verteidigen war.
(rb) London. Arsenal hat sich mit dem 2:0 (2:0) Sieg gegen Standard Lüttich für die nächste Runde qualifiziert und sich nebenbei den Gruppensieg gesichert. In einem unterhaltsamen Spiel vergaben die Gunners ziemlich viele Chancen bevor man in Führung gehen konnte, doch letztendlich feierte man einen ungefährdeten Sieg und konnte für die nächsten Aufgaben Selbstvertrauen tanken.
PERSONAL & TAKTIK
Arsene Wenger stellte sein Team im Vergleich zur Niederlage in Sunderland auf einigen Positionen um. Kieran Gibbs konnte seine Verletzung abschütteln und begann als Linksverteidiger. Auf der gegenüber liegenden Seite kam Emmanuel Eboue zum Einsatz. Im Mittelfeld feierte Denilson nach langer Verletzungspause sein Comeback und im Angriff ersetzten Andrey Arshavin und Carlos Vela, Tomas Rosicky und Eduardo.
Bei Standard gab es vor dem Spiel die negative Nachricht, dass Milan Jovanovic verletzt nicht mitwirken kann. Ricardo Rocha wurde durch Landry Mulemo ersetzt. Regianl Goreux rückte ins rechte Mittelfeld vor, während Wilfried Dalmat als zwei Spitze fungieren sollte. Man versuchte sich nicht zu verstecken und wollte mit zwei Stürmern auch in der Offensive Akzente setzen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die erste Chance des Spiels hatte Samir Nasri für die Gastgeber in der dritten Minute, doch sein Ball ging am Tor vorbei. Arsenal übernahm sofort das Kommando und setzte die Gastgeber von Beginn an unter Druck. Die nächste Chance hatte Cesc Fabregas, doch auch sein Schuss war zu unplatziert. Die Gunners erzeugten Dauerdruck und die Belgier konnten sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. In der 15. Minute hatte Standard mächtig Glück, denn zuerst konnte man den Schuss von Arshavin auf der Linie klären, der Nachschuss von Vela ging an den Pfosten und prallte zu William Gallas, der am Torhüter scheiterte. Der anschließende Versuch von Thomas Vermaelen wurde unabsichtlich von Arshavin auf der Linie geklärt. Die Gäste konnten nicht dagegenhalten und wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen.
In der 21. Minute kam Lüttich das erste Mal vors Tor und wie. Diemerci Mbokani fackelte nicht lange und schoss von der Strafraumgrenze auf das Lattenkreuz. Arsenal hatte in der 28. Minute durch Vermaelen den nächsten Torschuss, doch dieses Mal fälschte ein Standardspieler zur Ecke ab. Auf der anderen Seite versuchte es Dalmat mit einem Freistoß aus weiter Distanz, sein Schuss ging am Kasten von Manuel Almunia vorbei. In der 31. Minute köpfte Gallas aus guter Distanz über den Kasten, kollidierte dabei aber mit Arshavin. In der 35. Minute war es dann so weit. Einen Riesenschnitzer von Mulemo nützte Nasri eiskalt aus und ließ Sinan Bolat im Kasten der Gäste keine Chance. Arsenal machte sofort weiter und hatte zweimal durch Fabregas und Arshavin weitere gute Chancen, die nur knapp ihr Ziel verfehlten. In der Nachspielzeit erzielte Denilson das 2:0 mit einem gewaltigen Schuss, wobei Bolat nicht die beste Figur machte.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Arsenal machte in der zweiten Halbzeit dort weiter, wo man vor dem Seitenwechsel aufgehört hat und diktierte weiterhin das Spiel. Doch auch Standard war vor allem nach Standards recht gefährlich. So auch in der 53. Minute, doch Almunia war vor allen belgischen Spielern am Ball. Arsenal schaltete einen Gang zurück und ließ Ball und Gegner laufen, ohne ernsthaft gefährlich zu werden. Die Luft war aus dem Spiel draußen.
Kurz vor dem Schlusspfiff hatte Standard durch Goreux einen weiteren Pfostentreffer. Der Mittelfeldspieler versuchte sein Glück von der Strafraumgrenze scheiterte wie Mbokani am Aluminium. In der 86. Minute musste sich Bolat strecken, um den Schuss von Eboue zu entschärfen. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit bekam Mehdi Carcela-Gonzalez nach einem Tete a Tete mit Fabregas die rote Karte. Nach diesen hektischen Minuten passierte nichts mehr.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Als Arsenal nach einem Zusammenstoß von Gallas und Arshavin kurzzeitig nur zu neunt am Feld war, dachte man, dass das Team Probleme haben könnten. Doch genau während des Unterzahlspiels erzielte Nasri den Führungstreffer. Der Treffer von Denilson in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel aus Sicht der Gäste zum ungünstigsten Zeitpunkt.
SPIELER DES SPIELS: Cesc FABREGAS
Der Kapitän der Londoner, dirigierte das Spiel, leitete viel Angriffe ein und suchte auch selbst den Abschluss. Er war überall auf dem Feld zu finden, kämpfte um jeden Ball und zeigte eine sehr reife Vorstellung und traf kaum falsche Entscheidungen.
SCHIEDSRICHTER: 5
Konrad Plautz aus Österreich hatte während des gesamten Spiel keine Linie und pfiff oft zu kleinlich, lediglich bei zwei Szenen, wo beide Mannschaften einen Elfmeter zugesprochen werden hätte müssen, ließ der Schiedsrichter weiterspielen.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 7
Arsenal war von Anfang sehr bemüht und kontrollierte Standard beinahe nach Belieben. Man war wie so oft recht verschwenderisch vor dem Tor der Gäste, doch die Qualität in der Offensive dieser Mannschaft kennt derzeit keine Grenzen, denn irgendwie und irgendwann gelingt immer ein Treffer. Aber auch Standard hatte ein paar gefährliche Szenen und versuchte Akzente zu setzen.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Arsenal konnte sich mit dem Sieg den ersten Gruppenplatz sichern und kann sorgenfrei nach Griechenland reisen und einige Stammkräfte für die schweren Aufgaben in der Premier League schonen. Standard muss auf Schützenhilfe von Arsenal hoffen und muss gegen AZ gewinnen, um noch Gruppen-Zweiter zu werden
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel zwischen Arsenal und Standard gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Arsene Wenger stellte sein Team im Vergleich zur Niederlage in Sunderland auf einigen Positionen um. Kieran Gibbs konnte seine Verletzung abschütteln und begann als Linksverteidiger. Auf der gegenüber liegenden Seite kam Emmanuel Eboue zum Einsatz. Im Mittelfeld feierte Denilson nach langer Verletzungspause sein Comeback und im Angriff ersetzten Andrey Arshavin und Carlos Vela, Tomas Rosicky und Eduardo.
Bei Standard gab es vor dem Spiel die negative Nachricht, dass Milan Jovanovic verletzt nicht mitwirken kann. Ricardo Rocha wurde durch Landry Mulemo ersetzt. Regianl Goreux rückte ins rechte Mittelfeld vor, während Wilfried Dalmat als zwei Spitze fungieren sollte. Man versuchte sich nicht zu verstecken und wollte mit zwei Stürmern auch in der Offensive Akzente setzen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die erste Chance des Spiels hatte Samir Nasri für die Gastgeber in der dritten Minute, doch sein Ball ging am Tor vorbei. Arsenal übernahm sofort das Kommando und setzte die Gastgeber von Beginn an unter Druck. Die nächste Chance hatte Cesc Fabregas, doch auch sein Schuss war zu unplatziert. Die Gunners erzeugten Dauerdruck und die Belgier konnten sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. In der 15. Minute hatte Standard mächtig Glück, denn zuerst konnte man den Schuss von Arshavin auf der Linie klären, der Nachschuss von Vela ging an den Pfosten und prallte zu William Gallas, der am Torhüter scheiterte. Der anschließende Versuch von Thomas Vermaelen wurde unabsichtlich von Arshavin auf der Linie geklärt. Die Gäste konnten nicht dagegenhalten und wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen.
In der 21. Minute kam Lüttich das erste Mal vors Tor und wie. Diemerci Mbokani fackelte nicht lange und schoss von der Strafraumgrenze auf das Lattenkreuz. Arsenal hatte in der 28. Minute durch Vermaelen den nächsten Torschuss, doch dieses Mal fälschte ein Standardspieler zur Ecke ab. Auf der anderen Seite versuchte es Dalmat mit einem Freistoß aus weiter Distanz, sein Schuss ging am Kasten von Manuel Almunia vorbei. In der 31. Minute köpfte Gallas aus guter Distanz über den Kasten, kollidierte dabei aber mit Arshavin. In der 35. Minute war es dann so weit. Einen Riesenschnitzer von Mulemo nützte Nasri eiskalt aus und ließ Sinan Bolat im Kasten der Gäste keine Chance. Arsenal machte sofort weiter und hatte zweimal durch Fabregas und Arshavin weitere gute Chancen, die nur knapp ihr Ziel verfehlten. In der Nachspielzeit erzielte Denilson das 2:0 mit einem gewaltigen Schuss, wobei Bolat nicht die beste Figur machte.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Arsenal machte in der zweiten Halbzeit dort weiter, wo man vor dem Seitenwechsel aufgehört hat und diktierte weiterhin das Spiel. Doch auch Standard war vor allem nach Standards recht gefährlich. So auch in der 53. Minute, doch Almunia war vor allen belgischen Spielern am Ball. Arsenal schaltete einen Gang zurück und ließ Ball und Gegner laufen, ohne ernsthaft gefährlich zu werden. Die Luft war aus dem Spiel draußen.
Kurz vor dem Schlusspfiff hatte Standard durch Goreux einen weiteren Pfostentreffer. Der Mittelfeldspieler versuchte sein Glück von der Strafraumgrenze scheiterte wie Mbokani am Aluminium. In der 86. Minute musste sich Bolat strecken, um den Schuss von Eboue zu entschärfen. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit bekam Mehdi Carcela-Gonzalez nach einem Tete a Tete mit Fabregas die rote Karte. Nach diesen hektischen Minuten passierte nichts mehr.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Als Arsenal nach einem Zusammenstoß von Gallas und Arshavin kurzzeitig nur zu neunt am Feld war, dachte man, dass das Team Probleme haben könnten. Doch genau während des Unterzahlspiels erzielte Nasri den Führungstreffer. Der Treffer von Denilson in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel aus Sicht der Gäste zum ungünstigsten Zeitpunkt.
SPIELER DES SPIELS: Cesc FABREGAS
Der Kapitän der Londoner, dirigierte das Spiel, leitete viel Angriffe ein und suchte auch selbst den Abschluss. Er war überall auf dem Feld zu finden, kämpfte um jeden Ball und zeigte eine sehr reife Vorstellung und traf kaum falsche Entscheidungen.
SCHIEDSRICHTER: 5
Konrad Plautz aus Österreich hatte während des gesamten Spiel keine Linie und pfiff oft zu kleinlich, lediglich bei zwei Szenen, wo beide Mannschaften einen Elfmeter zugesprochen werden hätte müssen, ließ der Schiedsrichter weiterspielen.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 7
Arsenal war von Anfang sehr bemüht und kontrollierte Standard beinahe nach Belieben. Man war wie so oft recht verschwenderisch vor dem Tor der Gäste, doch die Qualität in der Offensive dieser Mannschaft kennt derzeit keine Grenzen, denn irgendwie und irgendwann gelingt immer ein Treffer. Aber auch Standard hatte ein paar gefährliche Szenen und versuchte Akzente zu setzen.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Arsenal konnte sich mit dem Sieg den ersten Gruppenplatz sichern und kann sorgenfrei nach Griechenland reisen und einige Stammkräfte für die schweren Aufgaben in der Premier League schonen. Standard muss auf Schützenhilfe von Arsenal hoffen und muss gegen AZ gewinnen, um noch Gruppen-Zweiter zu werden
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel zwischen Arsenal und Standard gesehen?
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