Reina: Champions-League-Ausscheiden wäre kein Desaster

Schlussmann Pepe Reina hat den Kampf um die K.O.-Runde der Königsklasse noch nicht aufgegeben. Allerdings sei es auch kein Beinbruch, sollte sein FC Liverpool es eben nicht mehr packen.

Pepe Reina, Liverpool (Getty Images)
(fb) Liverpool. Vor den letzten beiden Spielen in der Champions League steht der FC Liverpool mit dem Rücken zu Wand. Die „Reds“ haben fünf Zähler Rückstand auf den AC Florenz und können es aus eigener Kraft nicht mehr ins Achtelfinale schaffen. „Ich kann nicht akzeptieren, dass ein Ausscheiden ein Desaster für unseren Verein sein soll“, sagte Torhüter Pepe Reina bei Sky Sports.

Mit Herz und Leidenschaft zum Wunder


„Wir spielen seit vielen Jahren in der Champions League und da ist es kein Beinbruch, wenn wir einmal versagen. Immerhin haben es nicht viele Klubs in den letzten Jahren geschafft, zweimal ins Halbfinale und zweimal ins Endspiel, inklusive eines Titelgewinns einzuziehen. Es kann auch jetzt noch passieren, wir nähern uns mit jedem Spiel unserer Bestform“, so der Spanier weiter.

Nach dem 1:1 bei Olympique Lyon am Mittwoch muss am nächsten Spieltag ein Sieg in Debrecen her, gleichzeitig darf die Fiorentina gegen Lyon nicht gewinnen. Reina fordert viel Einsatz um das „Wunder“ (O-Ton Trainer Rafael Benitez) zu schaffen: „Wir müssen Herz, Leidenschaft und Glauben zeigen. Wenn es jemand schaffen kann, dann Liverpool. Aber es liegt nicht mehr in unseren Händen, wir sind von anderen abhängig. Das macht es sehr, sehr schwierig. Jetzt sind Charakter und Kampf bis zum Schluss gefragt. Wir haben genügend gute Spieler um diese Situation zu überstehen.“
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