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Sicher geglaubte ZSKA-Sensation abgewendet: Erneutes Happy End für ManUnited in der Nachspielzeit
Typisch Manchester! Nicht nur beim Hinspiel vor zwei Wochen im bibberkalten Moskau kam Luis Valencia in allerletzter Minute doch noch zum Torerfolg, auch gestern im Old Trafford gewann United erneut das Rennen gegen die Uhr.
Von François DUCHATEAU
Manchester. Seit Februar 2005 und 23 Heimspielen ist die Truppe von Sir Alex Ferguson zuhause nun mittlerweile ungeschlagen in der „Königsklasse“. Bis zur 85. Minute sah es noch danach aus, als würde diese Serie ausgerechnet gegen den russischen Vertreter reißen.
Akinfeev machte Werbung für sich
Ob sich Manchester United nicht doch ein Vorrecht an Igor Akinfeev als Nachfolger von Edwin van der Sar sichern sollte? Die russische Reflexmaschine brachte die „Red Devils“ mit seinen unzähligen Paraden förmlich zur Verzweiflung. Als sich schon die ersten Köpfe senkten, buchsierte Paul Scholes die Kugel doch noch über die Linie und brachte das Old Trafford zum Kochen. Und tatsächlich gelang es Luis Valencia sogar doch noch den Ausgleich zu erzielen – natürlich in der Nachspielzeit! Die sicher geglaubte ZSKA-Sensation war dahin. Nach dem Spiel lobte der Cheftrainer der Hausherren noch einmal die große Leidenschaft seiner Mannschaft (Bericht). Und in der Tat, United erarbeitete sich Chancen en masse. Ein Remis am Ende war sicher nicht unverdient, wenn auch verdammt glücklich.
Evans: „Wir haben zuviel riskiert und waren deshalb zu oft in der Defensive entblößt.“
Nicht nur Coach Ferguson sah, dass sich Uniteds schlampige Abwehr das Leben selbst schwer machte, auch Jonny Evans packte sich an die eigene Nase und sagte: „Wir haben zuviel riskiert und waren deshalb zu oft in der Defensive entblößt. ZSKA hat die Tore erzielt und es für uns schwer gemacht, doch am Ende haben wir alles richtig gemacht und noch ein Unentschieden herausgeholt. Wir waren geschockt, haben uns aber gut erholt und bis zum Ende unseren Kampfgeist gezeigt, dennoch wollen wir natürlich nicht jede Woche solche Gegentore kassieren." Ferguson gewann dieser Leistung sogar etwas Positives ab und nahm diesen russischen „Denkzettel“ als guten Reminder vor dem wichtiegn Ligamatch gegen den FC Chelsea am Wochenende.
Neville lobt Saisonstart
Trotz der leichten Turbulenzen gestern, wollte Gary Neville jedoch nicht die Saisonleistung schmälern. Im Gegenteil: „Ich denke, das ist der beste Saisonstart den Manchester United seit einigen Jahren hatte. Wir stehen im Viertelfinale des Carling Cups, nur zwei Punkte hinter der Spitze und sind vorzeigt in die nächste Runde der Champions League eingezogen.“ Nach dem Happy End gegen ZSKA scheint die Welt in Manchester jedenfalls wieder in Ordnung zu sein. Und das wird sich auch bleiben, laut Gary Neville: „Es ist eh immer dasselbe. Wir verlieren gegen Liverpool und dann gibt’s ein wenig Kritik danach. Aber wir haben City daheim im Derby geschlagen und einige gute Ergebnisse erzielt. Wir sind, wo wir sein sollten. Und egal was am Sonntag gegen Chelsea passiert – die Saison ist noch lang.“
Wie erklärt ihr euch diese Moral von United, die Spiele immer in der Nachspielzeit zu drehen? Hat Neville Recht? Ist eigentlich alles in Butter bei den „Red Devils“? Wie habt ihr Akinfeev gesehen? Hättet ihr ZSKA die Sensation gegönnt?
Manchester. Seit Februar 2005 und 23 Heimspielen ist die Truppe von Sir Alex Ferguson zuhause nun mittlerweile ungeschlagen in der „Königsklasse“. Bis zur 85. Minute sah es noch danach aus, als würde diese Serie ausgerechnet gegen den russischen Vertreter reißen.
Akinfeev machte Werbung für sich
Ob sich Manchester United nicht doch ein Vorrecht an Igor Akinfeev als Nachfolger von Edwin van der Sar sichern sollte? Die russische Reflexmaschine brachte die „Red Devils“ mit seinen unzähligen Paraden förmlich zur Verzweiflung. Als sich schon die ersten Köpfe senkten, buchsierte Paul Scholes die Kugel doch noch über die Linie und brachte das Old Trafford zum Kochen. Und tatsächlich gelang es Luis Valencia sogar doch noch den Ausgleich zu erzielen – natürlich in der Nachspielzeit! Die sicher geglaubte ZSKA-Sensation war dahin. Nach dem Spiel lobte der Cheftrainer der Hausherren noch einmal die große Leidenschaft seiner Mannschaft (Bericht). Und in der Tat, United erarbeitete sich Chancen en masse. Ein Remis am Ende war sicher nicht unverdient, wenn auch verdammt glücklich.
Evans: „Wir haben zuviel riskiert und waren deshalb zu oft in der Defensive entblößt.“
Nicht nur Coach Ferguson sah, dass sich Uniteds schlampige Abwehr das Leben selbst schwer machte, auch Jonny Evans packte sich an die eigene Nase und sagte: „Wir haben zuviel riskiert und waren deshalb zu oft in der Defensive entblößt. ZSKA hat die Tore erzielt und es für uns schwer gemacht, doch am Ende haben wir alles richtig gemacht und noch ein Unentschieden herausgeholt. Wir waren geschockt, haben uns aber gut erholt und bis zum Ende unseren Kampfgeist gezeigt, dennoch wollen wir natürlich nicht jede Woche solche Gegentore kassieren." Ferguson gewann dieser Leistung sogar etwas Positives ab und nahm diesen russischen „Denkzettel“ als guten Reminder vor dem wichtiegn Ligamatch gegen den FC Chelsea am Wochenende.
Neville lobt Saisonstart
Trotz der leichten Turbulenzen gestern, wollte Gary Neville jedoch nicht die Saisonleistung schmälern. Im Gegenteil: „Ich denke, das ist der beste Saisonstart den Manchester United seit einigen Jahren hatte. Wir stehen im Viertelfinale des Carling Cups, nur zwei Punkte hinter der Spitze und sind vorzeigt in die nächste Runde der Champions League eingezogen.“ Nach dem Happy End gegen ZSKA scheint die Welt in Manchester jedenfalls wieder in Ordnung zu sein. Und das wird sich auch bleiben, laut Gary Neville: „Es ist eh immer dasselbe. Wir verlieren gegen Liverpool und dann gibt’s ein wenig Kritik danach. Aber wir haben City daheim im Derby geschlagen und einige gute Ergebnisse erzielt. Wir sind, wo wir sein sollten. Und egal was am Sonntag gegen Chelsea passiert – die Saison ist noch lang.“
Wie erklärt ihr euch diese Moral von United, die Spiele immer in der Nachspielzeit zu drehen? Hat Neville Recht? Ist eigentlich alles in Butter bei den „Red Devils“? Wie habt ihr Akinfeev gesehen? Hättet ihr ZSKA die Sensation gegönnt?
Goal.com-Flutlicht
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