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Willkommen beim Festival der Bayern-Fehler!
Der Auftritt des deutschen Rekordmeisters in der Champions League war bedenklich. Pleiten, Pech und Pannen reihten sich bei den Münchenern in Bordeaux aneinander. Und obwohl auch Girondins nicht fehlerfrei spielte, fanden die Gäste kein Mittel, um bei den Franzosen dagegen zu halten. Jetzt ist sogar für die Bayern die Qualifikation für das Achtelfinale in Gefahr.
(db) Bordeaux. Beim 1:2 von Bayern München als Gast in der Champions League bei Girondins Bordeaux lief so ziemlich alles falsch: Anderthalb Eigentore, zwei Platzverweise, zwei amatuerhaft verschenkte Elfmeter, die auch noch verschossen wurden – beide Mannschaften hatten wirklich keinen Glanztag erwischt. Bayern und Girondins patzten, aber die Franzosen siegten dennoch, weil sie – und das ist für die Münchener eine bittere Erkenntnis – das klar bessere Team waren.
Andere Gangart gefordert
„Ich möchte Euch dringend empfehlen und anraten, eine andere Gangart einzulegen“, sagte Bayern Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge beim Bankett nach der Partie zu den Spielern. Andere Gangart – das kann nur bedeuten, dass die Münchener Profis vom Trab wieder in den Galopp wechseln sollen. Denn besonders die fehlende Laufarbeit im Mittelfeld gepaart mit unzähligen Ballverlusten führte dazu, dass die Gäste das Spiel trotz einer frühen 1:0-Führung noch in der ersten Halbzeit aus der Hand gaben.
Fehler über Fehler
Beim 1:1 durch Michael Ciani fehlte beim Eckstoß die Absicherung am Pfosten, um das Traumtor zu verhindern. Beim 1:2 durch Marc Planus versuchte Hamit Altintop nur halbherzig, den Ball wegzuschlagen. Und bei den beiden Strafstößen war Girondins-Stürmer Marouane Chamakh nicht nur gedanklich sondern auch läuferisch schneller als Hans-Jörg Butt und Daniel van Buyten.
Höhere Niederlage verhindert
Nach dem Spiel suchten die Bayern in der Niederlage nach positiven Aspekten – und fanden sie. „Entscheidend war, dass die beiden Elfmeter keine Gegentore waren“, sagte Torwart Hans-Jörg Butt nach dem Spiel. Jeder Bayern-Spieler bekräftigte nach dem Schlusspfiff, dass es wichtig gewesen sei, dass die Münchener nicht noch höher verloren hatten. Damit wäre noch alles drin, denn den direkten Vergleich mit den Franzosen könne man durch einen einfachen Heimsieg in zwei Wochen noch für sich entscheiden.
Anweisung vom Chef?
Die gleich klingenden Aussagen legen die Vermutung nahe, dass es die Anweisung von Trainer Louis van Gaal in der Pause gewesen ist, die knappe Niederlage über die Zeit zu bringen. Und selbst das wäre an einem Abend voller Bayern-Fehler beinahe schief gegangen. Die Münchener sollten sich allerdings nicht zu viele Gedanken über den direkten Vergleich mit Girondins machen, denn der gilt nur bei Punktgleichheit. Und mit einer Leistung vom Mittwoch werden die Bayern nicht mehr viele Zähler in der Champions League-Saison holen.
Eure Meinung: Reicht es noch für die Bayern zur Qualifikation fürs Achtelfinale?
Andere Gangart gefordert
„Ich möchte Euch dringend empfehlen und anraten, eine andere Gangart einzulegen“, sagte Bayern Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge beim Bankett nach der Partie zu den Spielern. Andere Gangart – das kann nur bedeuten, dass die Münchener Profis vom Trab wieder in den Galopp wechseln sollen. Denn besonders die fehlende Laufarbeit im Mittelfeld gepaart mit unzähligen Ballverlusten führte dazu, dass die Gäste das Spiel trotz einer frühen 1:0-Führung noch in der ersten Halbzeit aus der Hand gaben.
Fehler über Fehler
Beim 1:1 durch Michael Ciani fehlte beim Eckstoß die Absicherung am Pfosten, um das Traumtor zu verhindern. Beim 1:2 durch Marc Planus versuchte Hamit Altintop nur halbherzig, den Ball wegzuschlagen. Und bei den beiden Strafstößen war Girondins-Stürmer Marouane Chamakh nicht nur gedanklich sondern auch läuferisch schneller als Hans-Jörg Butt und Daniel van Buyten.
Höhere Niederlage verhindert
Nach dem Spiel suchten die Bayern in der Niederlage nach positiven Aspekten – und fanden sie. „Entscheidend war, dass die beiden Elfmeter keine Gegentore waren“, sagte Torwart Hans-Jörg Butt nach dem Spiel. Jeder Bayern-Spieler bekräftigte nach dem Schlusspfiff, dass es wichtig gewesen sei, dass die Münchener nicht noch höher verloren hatten. Damit wäre noch alles drin, denn den direkten Vergleich mit den Franzosen könne man durch einen einfachen Heimsieg in zwei Wochen noch für sich entscheiden.
Anweisung vom Chef?
Die gleich klingenden Aussagen legen die Vermutung nahe, dass es die Anweisung von Trainer Louis van Gaal in der Pause gewesen ist, die knappe Niederlage über die Zeit zu bringen. Und selbst das wäre an einem Abend voller Bayern-Fehler beinahe schief gegangen. Die Münchener sollten sich allerdings nicht zu viele Gedanken über den direkten Vergleich mit Girondins machen, denn der gilt nur bei Punktgleichheit. Und mit einer Leistung vom Mittwoch werden die Bayern nicht mehr viele Zähler in der Champions League-Saison holen.
Eure Meinung: Reicht es noch für die Bayern zur Qualifikation fürs Achtelfinale?
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