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„Stimmungslage ist sehr enttäuschend“ - Die Stimmen nach der Stuttgart-Niederlage
Am Ende wusste nach dem Spiel so recht niemand, ob man sich denn nun an der guten Leistung erfreuen oder der Niederlage verzweifeln sollte. In Stuttgart jedenfalls scheint das Erreichen der nächsten Runde in der Champions League erst einmal in weite Ferne gerückt zu sein. Und zumindest das sorgte für Ernüchterung bei den Beteiligen.
„Stimmungslage ist sehr enttäuschend“
Markus Babbel (Trainer, VfB Stuttgart): „Ich bin zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, die heute an ihre Grenzen gegangen ist. Leider konnten wir diese nicht in etwas Zählbares ummünzen. Die Stimmungslage ist sehr enttäuschend, da ich eine gute Leistung meiner Mannschaft gesehen habe. Wir haben Sevilla permanent beschäftigt, uns Torchancen erarbeitet und den Gegner mehrfach richtiggehend in Verlegenheit gebracht. Deshalb tun mir die Jungs wahnsinnig leid. Ich erwarte nun dieselbe Leistung in Hannover, wo wir drei Punkte holen müssen.“
„Standards sind einstudiert“
Manolo Jiminez (Trainer, FC Sevilla): „Die Anfangsphase gehörte heute klar dem VfB. In der ersten Halbzeit hat Sevilla kaum stattgefunden. In der zweiten Hälfte waren wir besser im Spiel und haben den Erfolg mit unserer Geschlossenheit eingefahren. Unsere Tore nach Standardsituationen waren eine einstudierte Sache und sind gerade in so engen Partien wie heute entscheidend.“
„Jeder war für jeden da“
Sami Khedira (Mittelfeldspieler, VfB Stuttgart): „Heute war 90 Minuten lang jeder für jeden da. Wir haben aber noch zu viele individuelle Fehler gemacht und unsere Chancen leider nicht genutzt. Wir haben eine kämpferische Leistung gezeigt. Jetzt dürfen wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Irgendwann kommt das Glück zurück. In der Situation, in der wir uns zurzeit befinden passieren einfach solche Dinge wie diese Niederlage.“
„Müssen uns mehr konzentrieren“
Aliaksandr Hleb (Mittelfeldspieler, VfB Stuttgart): „Heute waren wir besser, als gegen Schalke. Aber nur gut spielen reicht nicht. Wir müssen uns mehr konzentrieren. Wir haben sehr gut gespielt und unsere Chancen gehabt. Sevilla hat eine Chance in der ersten Hälfte und macht das Tor.“
„Jeder kleine Fehler wird bestraft“
Khalid Boulahrouz (Innenverteidiger, VfB Stuttgart): „Wir haben heute noch besser gespielt als gegen Schalke am Samstag, hatten viele Torchancen, aber einfach kein Glück. Das war auch bei unserem vermeintlich ersten Tor so, das letztlich zu Recht wegen Abseits nicht gegeben wurde. Der FC Sevilla ist ein großes Team, und wir wussten, dass es sehr schwer werden würde. Gerade im Defensivbereich wird gegen so eine starke Mannschaft jeder kleine Fehler bestraft.“
„Sind vom Pech verfolgt“
Arthur Boka (Linksverteidiger, VfB Stuttgart): „Wie schon am Samstag haben wir auch heute wieder alles gegeben, aber wir machen immer wieder selbst Fehler, die zu Gegentoren führen. Das müssen wir unbedingt abstellen, um wieder nicht nur gut zu spielen, sondern auch erfolgreich. In der Champions League muss man immer hochkonzentriert sein, wenn man Punkte einfahren will, und bei uns kommt derzeit noch erschwerend hinzu, dass wir bei der Chancenverwertung auch noch vom Pech verfolgt sind.“
„Das richtige Mittel zum Sieg...“
Didier Zokora (Mittelfeldspieler, FC Sevilla): „In der ersten Halbzeit hat Stuttgart besser gespielt als wir und uns im Mittelfeld sehr wenig Raum gelassen. Wir haben aber in den entscheidenden Phasen intelligenter gespielt und nach dem ersten Tor immer mehr an Selbstvertrauen hinzugewonnen. Mit der Führung im Rücken konnten wir uns auf das Konterspiel über Jesus Navas konzentrieren, und das war heute das richtige Mittel zum Sieg.“
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