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Spielbericht Champions League: FC Unirea Urziceni – VfB Stuttgart
Der VfB Stuttgart bleibt auch nach dem zweiten Gruppenspiel der Champions League sieglos. Wie schon gegen die Rangers, vergaben die Schwaben auch gegen den rumänischen Meister eine 1:0-Führung. Aufgrund der immer größer werdenden Passivität des Babbel-Teams ging das 1:1-Remis durchaus in Ordnung.
Von Johannes RUPPRECHTER
Bukarest. Im Stadion von Steaua trennten sich der rumänische Meister FC Unirea Urziceni und der VfB Stuttgagt am 2. Spieltag der Champions League-Gruppenphase mit einem 1:1-Remis.
PERSONAL & TAKTIK
Bei den Gastgebern nahm Coach Dan Petrescu im Gegensatz zu der 0:2-Niederlage in Sevilla zwei nominelle Änderungen vor. Fernandez und Nicu rutschten für Mehmedovic und Frunza in die Startformation des rumänischen Meisters.
Bei den Schwaben musste Coach Babbel abermals auf den Verletzten Hleb verzichten. Über die Flügel sollten Hilbert und Gebhart das Sturmduo Pogrebnyak und Marica flankieren. Cacau und Frankfurt-Matchwinner Schieber mussten auf der Bank Platz nehmen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Traumstart für den VfB: Nach einem hohen Diagonalball von Rechtsverteidiger Celozzi an die Strafraumgrenze, setzte sich Nicu mit im Zweikampf zwar gegen Gebhart durch. Der Ball sprang jedoch unglücklich von der Schulter des Rumänen genau vor die Beine von Stuttgart-Innenverteidiger Tasci. Der hatte keine Mühe um aus kurzer Distanz einzuschieben. Auch in der Folge hinterließ der deutsche Meister von 2007 einen guten Eindruck, stand hinten kompakt und suchte nach gewonnen Zweikämpfen immer wieder den Weg nach vorne. Das Spiel von Urziceni, welches die Partie aufgrund des zu kleinen Heimstadions in der mit 7.000 Zuschauern äußerst dürftig besetzten Steaua-Arena bestreiten musste, war alles andere als druckvoll. Die Abwehr des VfB wurde kaum beschäftigt. Doch mit Fortdauer der ersten Hälfte blieben die Schwaben in der Offensive einiges schuldig und verloren die Bälle oft leichtfertig zu früh. Zu uninspirierte und ideenlose Rumänen konnten dies aber nicht im Ansatz ausnützen und so blieb es bei der knappen, aber verdienten Pausenführung für den VfB.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
In der dritten Minute des zweiten Durchgangs wurde die minütlich größer werdende Passivität der Stuttgarter bitter bestraft. Nach einem unkontrollierten Abwehrversuch von Delpierre landete der Ball bei Varga. Der wurde von Boka und Tasci ungenügend attackiert und versenkte die Kugel mit einem schönen Schlenzer mit dem linken Fuß ins lange Eck. Letztlich hatte sich der VfB den Ausgleich, genau wie beim Startspiel gegen die Rangers, durch das Einstellen des Offensivspiels selbst zuzuschreiben. Anschließend wachten die Deutschen wieder auf und kam durch das Sturmduo Pogrebnyiak (55.) und Marica (57.) zu guten Chancen. Keeper Arlauskas bzw. Bruno Fernandes konnten aber jeweils in extremis klären. In der Folge flachte das Spiel enorm ab. Weder die Stuttgarter, noch die Hausherren vermochten es, auf dem holprigen Untergrund nochmals wirklich gefährlich vor des Gegners Kasten zu kommen. So blieb es letztlich bei einem verdienten, aber für die Stuttgarter total enttäuschenden Remis.
SCHLÜSSELSPIELER
Bei den Gästen war Varga nicht nur aufgrund seines Treffers der Schlüssel zum ersten Zähler in der Königsklasse.
Sami Khedira war der auffälligste Akteur bei den Schwaben. Der defensive Mittelfeldspieler versuchte das Spiel des Babbel-Teams stets zu ordnen und anzukurbeln.
SCHLÜSSELSZENE
Die Schlüsselszene war der Treffer zum 1:1-Ausgleich für die Rumänen durch Varga, der die Stuttgarter auch im zweiten Gruppenspiel nicht über einen Zähler hinauskommen ließ.
SPIELER DES SPIELS: Dacian Varga
Nicht nur aufgrund des allerersten Treffers von Urziceni in der Champions League war Varga der Mann des Spiels. Der 25-Jährige lief enorm viel und war ein ständiger Unuheherd und Aktivposten bei den Rumänen
SCHIEDSRICHTER – Note: 7
Der Franzose Laurent Duhamel hatte die Begegnung weitestgehend unter Kontrolle und blieb unauffällig, was für einen Referee zumeist ja ein gutes Zeichen ist.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SPIELNOTE: 5
Die Partie verlief auf einem bescheidenen Niveau. Weder im ersten, noch im zweiten Durchgang bekamen die Zuschauer viele Highlights geboten.
Das Spiel in der Goal.com-Statistik
FAZIT
Analog zum Spiel gegen die Rangers, trat der VfB nach einer 1:0-Führung viel zu passiv auf, was sich bitterböse, aber nicht unverdient erneut rächte.
Eure Meinung: Ein verdientes Remis?
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Rangers - FC Motherwell
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