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Spielbericht Champions League: Juventus Turin – Girondins Bordeaux
Eine taktisch geprägte erste Halbzeit und eine schwungvolle zweite: Das zweite Spiel der Bayern-Gruppe brachte dem deutschen Rekordmeister das Resultat, das er sich erhofft hat. Denn die beiden Kontrahenten nahmen sich beim 1:1 (0:0) gegenseitig die Punkte ab.
Von Daniel BUSE
Turin. Juventus Turin und Girondins Bordeaux haben sich im ersten Gruppenspiel der Champions League 1:1 (0:0)-Unentschieden getrennt. Nach einer zurückhaltenden ersten Hälfte gaben beide Mannschaften nach der Pause mehr Gas.
PERSONAL & TAKTIK
Bei Juve bot Trainer Ciro Ferrara das gewohnte 4-4-2 auf. Für den verletzten Diego bekam Sebastian Giovinco die kreative Rolle im Mittelfeld übertragen. In der Spitze liefen Amauri und Vincenzo Iaquinta auf. David Trezeguet saß gegen seine Landsleute auf der Bank.
Girondins trat mit einem defensiveren 4-5-1 auf, in dem Marouane Chamakh der einzige Stürmer war. Trainer Laurent Blanc hatte keine Verletzungssorgen und konnte seine Wunschformation aufbieten.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
In der ersten Halbzeit deuteten die Gäste sofort an, dass sie trotz ihrer defensiveren Aufstellung doch nach vorne spielen wollten. Nach drei Minuten vergab Fernando die erste Möglichkeit des Duells, weil er mit seinem Schuss an Gianluigi Buffon scheiterte. Ansonsten passierte nicht besonders viel.
Die einzige halbe Chance des ersten Durchgangs für die Hausherren hatte Giovinco, dessen Versuch aus über 25 Metern kein großes Problem für Girondins Keeper Cedric Carrasso war (30.).
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Nach der Pause passierte in Turin deutlich mehr. Bordeaux machte spielerisch einen guten Eindruck und konnte das Duell ausgeglichen halten. Yoann Gourcuffs Schuss konnte Buffon parieren. Bei einer Torchance für Juves Iaquinta verletzte sich Girondins-Torwart Carrasso (56.) und musste ausgewechselt werden.
Es ging hin und her: Die Führung erzielte Juve. Einen Ball im Mittelfeld fing Fabio Cannavaro ab und schickte direkt einen Pass nach vorne in den Lauf von Iaquinta. Der haute direkt drauf und traf gegen Ersatzkeeper Ulrich Ramé in die kurze Ecke (63.).
Bordeaux war allerdings nicht geschockt. Wieder musste Buffon bei einem Schuss von Fernando eingreifen (68.). Wieder ging es auf der anderen Seite weiter, wo Ramé mit einem tollen Reflex das 2:0 durch einen Kopfball von Amauri verhinderte. Konsequenterweise fiel dann das nächste und gleichzeitig letzte Tor auf der anderen Seite: Ein Freistoß wurde an den zweiten Pfosten verlängert, wo Jaroslav Plasil in Abseitsposition das 1:1 machte (76.).
Den Schlusspunkt der Partie setzte Claudio Marchisio für Juventus. Mit seinem Schuss traf er nur die Latte (88.). So blieb es am Ende beim unter dem Strich gerechten 1:1.
SPIELER DES SPIELS: Yoann Gourcuff
Der Regisseur und Chef bei Girondins. Mit seinem Auftreten und seiner Gefährlichkeit setzte er im schweren Auswärtsspiel in Turin ein Zeichen – und schickte gleichzeitig schöne Grüße zum AC Mailand, der ihn an Bordeaux im Sommer abgegeben hat.
SCHIEDSRICHTER: Tom-Henning Övrebö (Norwegen)
SPIELNOTE: 6
In der ersten Halbzeit gab es noch nicht das Spektaktel, das es in der zweiten Hälfte zu sehen gab. Der Lattenschuss von Marchisio wäre ein krönender Abschluss eines interessanten Durchgangs gewesen. So kann es in der Champions League gerne weitergehen.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
FAZIT
Vor dem Spiel galt Juventus als Favorit, doch in den 90 Minuten in Turin hat Bordeaux gezeigt, dass es in der Gruppe für eine Überraschung sorgen kann. Die Franzosen hielten gut mit und sicherten sich am Ende nicht unverdient einen Punkt – auch, wenn Juve der großen Chance von Marchisio kurz vor Schluss hinterher trauern wird.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel zwischen Juventus und Bordeaux gesehen?
Turin. Juventus Turin und Girondins Bordeaux haben sich im ersten Gruppenspiel der Champions League 1:1 (0:0)-Unentschieden getrennt. Nach einer zurückhaltenden ersten Hälfte gaben beide Mannschaften nach der Pause mehr Gas.
PERSONAL & TAKTIK
Bei Juve bot Trainer Ciro Ferrara das gewohnte 4-4-2 auf. Für den verletzten Diego bekam Sebastian Giovinco die kreative Rolle im Mittelfeld übertragen. In der Spitze liefen Amauri und Vincenzo Iaquinta auf. David Trezeguet saß gegen seine Landsleute auf der Bank.
Girondins trat mit einem defensiveren 4-5-1 auf, in dem Marouane Chamakh der einzige Stürmer war. Trainer Laurent Blanc hatte keine Verletzungssorgen und konnte seine Wunschformation aufbieten.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
In der ersten Halbzeit deuteten die Gäste sofort an, dass sie trotz ihrer defensiveren Aufstellung doch nach vorne spielen wollten. Nach drei Minuten vergab Fernando die erste Möglichkeit des Duells, weil er mit seinem Schuss an Gianluigi Buffon scheiterte. Ansonsten passierte nicht besonders viel.
Die einzige halbe Chance des ersten Durchgangs für die Hausherren hatte Giovinco, dessen Versuch aus über 25 Metern kein großes Problem für Girondins Keeper Cedric Carrasso war (30.).
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Nach der Pause passierte in Turin deutlich mehr. Bordeaux machte spielerisch einen guten Eindruck und konnte das Duell ausgeglichen halten. Yoann Gourcuffs Schuss konnte Buffon parieren. Bei einer Torchance für Juves Iaquinta verletzte sich Girondins-Torwart Carrasso (56.) und musste ausgewechselt werden.
Es ging hin und her: Die Führung erzielte Juve. Einen Ball im Mittelfeld fing Fabio Cannavaro ab und schickte direkt einen Pass nach vorne in den Lauf von Iaquinta. Der haute direkt drauf und traf gegen Ersatzkeeper Ulrich Ramé in die kurze Ecke (63.).
Bordeaux war allerdings nicht geschockt. Wieder musste Buffon bei einem Schuss von Fernando eingreifen (68.). Wieder ging es auf der anderen Seite weiter, wo Ramé mit einem tollen Reflex das 2:0 durch einen Kopfball von Amauri verhinderte. Konsequenterweise fiel dann das nächste und gleichzeitig letzte Tor auf der anderen Seite: Ein Freistoß wurde an den zweiten Pfosten verlängert, wo Jaroslav Plasil in Abseitsposition das 1:1 machte (76.).
Den Schlusspunkt der Partie setzte Claudio Marchisio für Juventus. Mit seinem Schuss traf er nur die Latte (88.). So blieb es am Ende beim unter dem Strich gerechten 1:1.
SPIELER DES SPIELS: Yoann Gourcuff
Der Regisseur und Chef bei Girondins. Mit seinem Auftreten und seiner Gefährlichkeit setzte er im schweren Auswärtsspiel in Turin ein Zeichen – und schickte gleichzeitig schöne Grüße zum AC Mailand, der ihn an Bordeaux im Sommer abgegeben hat.
SCHIEDSRICHTER: Tom-Henning Övrebö (Norwegen)
SPIELNOTE: 6
In der ersten Halbzeit gab es noch nicht das Spektaktel, das es in der zweiten Hälfte zu sehen gab. Der Lattenschuss von Marchisio wäre ein krönender Abschluss eines interessanten Durchgangs gewesen. So kann es in der Champions League gerne weitergehen.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
FAZIT
Vor dem Spiel galt Juventus als Favorit, doch in den 90 Minuten in Turin hat Bordeaux gezeigt, dass es in der Gruppe für eine Überraschung sorgen kann. Die Franzosen hielten gut mit und sicherten sich am Ende nicht unverdient einen Punkt – auch, wenn Juve der großen Chance von Marchisio kurz vor Schluss hinterher trauern wird.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel zwischen Juventus und Bordeaux gesehen?
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