Man of the Match: Grafité

Seit heute Abend steht Grafité in den Geschichtsbüchern neben Marco van Basten. Auch der ehemalige Weltklassespieler des AC Milan traf in seinem ersten Europapokalspiel gleich drei Mal. Dank seiner Leistung am heutigen Abend war Wolfsburgs Brasilianer unser Man of the Match.

Top-Torjäger Grafite hält Wolfsburg mit zwei Toren auf Meisterkurs (firo)
(fb) Wolfsburg. „Für mich wird ein Traum wahr.“ Torjäger Grafité war schon vor dem Anpfiff zu seinem ersten Champions-League-Spiel im siebten Himmel. Und im Spiel zwischen seinem VfL Wolfsburg und ZSKA Moskau sorgte er dafür, dass es für ihn endgültig ein perfekter Abend wurde: Zunächst verwandelte er einen Traumpass von Misimovic eiskalt gegen den herauseilenden Igor Akinfeev (36.), später holte er einen Strafstoß heraus, den er auch selbst verwandelte (41.). Doch damit nicht genug, fünf Minuten vor dem Ende markierte er auf Zuspiel von Marcel Schäfer auch noch seinen dritten Treffer (86.).

Leistung ruft Verteidiger auf den Plan


In der Bundesliga war der 30-jährige in dieser Saison noch nicht so zum Zuge gekommen, wie im letzten Jahr. Da erzielte er ja bekanntermaßen 28 Treffer in 25 Spielen. Trainer Armin Veh sagte nach dem Apfiff heute: „Was er und Dzeko in der letzten Saison gemacht haben, war ja sensationell. Da ist es doch klar, dass die Verteidiger sie nun noch enger bewachen. Heute hatte er ein wenig Platz und hat ihn wieder genutzt.“ Allerdings dürfte sich Grafités Treffsicherheit und Kaltschnäuzigkeit nun auch in Europa schnell herumsprechen, die Verteidiger werden gewarnt sein.

Grafité behält den Ball


Grafité selbst sagte im Interview nach dem Spiel mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht: „Ich fühle mich unglaublich, es war ein sensationeller Abend. Das werde ich nie vergessen. Ich habe gerade den Schiedsrichter gefragt, ob ich den Ball behalten darf.“

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