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Einzelkritik: VFL WOLFSBURG in Noten
Aufatmen in Wolfsburg, das erste Spiel in der Champions League gewannen die Spieler von Armin Veh. Wir haben uns die Leistung des Deutschen Meisters genau angeschaut.
Von Falko BLÖDING
Wolfsburg. Dank einer ordentlichen Mannschaftsleistung und einem überragenden Grafité gewann der VfL Wolfsburg verdient gegen ZSKA Moskau. Hier ist unsere Einzelkritik:
Anmerkung: Die Notenskala reicht von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Diego BENAGLIO – Note: 7
Wolfsburgs Schlussmann, der am Samstag in der Bundesliga noch vom Platz geflogen war, hatte im ersten Durchgang rein gar nichts zu tun. Auch später wurde der Schweizer nur selten geprüft. Beim Gegentreffer war er machtlos. In der Schlussphase rette er zwei Mal klasse gegen Thomas Necid (90./92.)).
Sascha RIETHER – Note: 6.5
Ordentliches Spiel des Rechtsverteidigers, der sich oft in das Spiel nach vorn einschaltete und defensiv keine Fehler machte.
Andrea BARZAGLI – Note: 5.5
Er präsentierte sich lange Zeit stark verbessert gegenüber den letzten Wochen, doch dann kam auch ihm die Souveränität abhanden. Beim Gegentreffer kam Barzagli gegen den Torschützen Dzagoev zu spät.
Alexander MADLUNG – Note: 5.5
Im Luftkampf war der ehemalige Berliner eine Macht, am Boden hatte er ein, zwei Schwierigkeiten.
Marcel SCHÄFER – Note: 5.5
Auch großes Engagement konnte nicht darüber hinweg täuschen, dass der Nationalspieler weiter auf der Suche nach seiner Form ist. Defensiv hatte Schäfer ein paar kleine Probleme mit Milos Krasic, ansonsten spielte er solide. Seine Vorstöße brachten zunächst keine Gefahr, ehe er den pass zu Grafités 3:1 spielte.
JOSUÉ: 7.5
Der brasilianische Nationalspieler bewies einmal mehr, wie wichtig er für seine Mannschaft ist: Starkes Zweikampfverhalten, kluges Stellungsspiel und großes Spielverständnis, diese Fähigkeiten zeichneten den Kapitän auch gegen ZSKA Moskau aus.
Christian GENTNER (bis zur 90. Minute) – Note: 7
Der Mittelfeldspieler hatte nach sieben Minuten bereits die dicke Chance, den VfL in Front zu schießen. Doch sein Abschluss aus 16 Metern war nicht platziert genug und Akinfeev parierte.
Zvjezdan MISIMOVIC – Note: 5.5
Misimovic agierte nicht wie gewohnt im Zentrum, sondern kam mehr über die Halbposition. Zunächst tat er sich dort schwer, schlug schwache Flanken und auch seine Standards waren nicht so gefährlich wie gewohnt. Doch mit seinem famosen Zuspiel auf Grafité leitete er den Führungstreffer der Hausherren ein (36.). In der Schlussphase vergab er die Vorentscheidung, als er an Akinfeev scheiterte (85.).
GRAFITÉ (bis zur 89. Minute) – Note: 9
Der Matchwinner des VfL! Grafité zeigte sich beim Führungstreffer gewohnt eiskalt. Danach holte er auch noch den Strafstoß heraus, den er persönlich zum 2:0 verwandelte. Seine dritte Chance nutzte er zum 3:1 – ein perfekter Abend für den Brasilianer.
Edin DZEKO – Note: 5.5
Dzekos Auftritt als unglücklich zu bezeichnen trifft es ganz gut. Zwar arbeitete er viel, doch meist kam der letzte Ball zu ihm nicht an, oder es war noch ein Verteidiger dazwischen. Zum Dzeko der Vorsaison fehlt dem Bosnier noch einiges. Vorbildlich aber seine Balleroberung vor dem 3:1.
Obafemi MARTINS (bis zur 65. Minute) – Note: 5.5
Der Nigerianer überzeugte vor allem durch seinen unermüdlichen Einsatz. Er war viel unterwegs und half auch in der Defensive aus. Mit seiner verunglückten Flanke leitete er den zweiten Treffer der Gastgeber ein.
Karim ZIANI (ab der 65. Minute) – nicht zu bewerten
Der Neuzugang aus Marseille durfte noch 25 Minuten ran, hatte aber nicht viele Ballkontakte.
Jonathan SANTANA (ab der 89. Minute) – nicht zu bewerten
Makoto HASEBE (ab der 90. Minute) – nicht zu bewerten
Diskutiere über die Superstars der Champiosn League
Wolfsburg. Dank einer ordentlichen Mannschaftsleistung und einem überragenden Grafité gewann der VfL Wolfsburg verdient gegen ZSKA Moskau. Hier ist unsere Einzelkritik:
Anmerkung: Die Notenskala reicht von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
Diego BENAGLIO – Note: 7
Wolfsburgs Schlussmann, der am Samstag in der Bundesliga noch vom Platz geflogen war, hatte im ersten Durchgang rein gar nichts zu tun. Auch später wurde der Schweizer nur selten geprüft. Beim Gegentreffer war er machtlos. In der Schlussphase rette er zwei Mal klasse gegen Thomas Necid (90./92.)).
Sascha RIETHER – Note: 6.5
Ordentliches Spiel des Rechtsverteidigers, der sich oft in das Spiel nach vorn einschaltete und defensiv keine Fehler machte.
Andrea BARZAGLI – Note: 5.5
Er präsentierte sich lange Zeit stark verbessert gegenüber den letzten Wochen, doch dann kam auch ihm die Souveränität abhanden. Beim Gegentreffer kam Barzagli gegen den Torschützen Dzagoev zu spät.
Alexander MADLUNG – Note: 5.5
Im Luftkampf war der ehemalige Berliner eine Macht, am Boden hatte er ein, zwei Schwierigkeiten.
Marcel SCHÄFER – Note: 5.5
Auch großes Engagement konnte nicht darüber hinweg täuschen, dass der Nationalspieler weiter auf der Suche nach seiner Form ist. Defensiv hatte Schäfer ein paar kleine Probleme mit Milos Krasic, ansonsten spielte er solide. Seine Vorstöße brachten zunächst keine Gefahr, ehe er den pass zu Grafités 3:1 spielte.
JOSUÉ: 7.5
Der brasilianische Nationalspieler bewies einmal mehr, wie wichtig er für seine Mannschaft ist: Starkes Zweikampfverhalten, kluges Stellungsspiel und großes Spielverständnis, diese Fähigkeiten zeichneten den Kapitän auch gegen ZSKA Moskau aus.
Christian GENTNER (bis zur 90. Minute) – Note: 7
Der Mittelfeldspieler hatte nach sieben Minuten bereits die dicke Chance, den VfL in Front zu schießen. Doch sein Abschluss aus 16 Metern war nicht platziert genug und Akinfeev parierte.
Zvjezdan MISIMOVIC – Note: 5.5
Misimovic agierte nicht wie gewohnt im Zentrum, sondern kam mehr über die Halbposition. Zunächst tat er sich dort schwer, schlug schwache Flanken und auch seine Standards waren nicht so gefährlich wie gewohnt. Doch mit seinem famosen Zuspiel auf Grafité leitete er den Führungstreffer der Hausherren ein (36.). In der Schlussphase vergab er die Vorentscheidung, als er an Akinfeev scheiterte (85.).
GRAFITÉ (bis zur 89. Minute) – Note: 9
Der Matchwinner des VfL! Grafité zeigte sich beim Führungstreffer gewohnt eiskalt. Danach holte er auch noch den Strafstoß heraus, den er persönlich zum 2:0 verwandelte. Seine dritte Chance nutzte er zum 3:1 – ein perfekter Abend für den Brasilianer.
Edin DZEKO – Note: 5.5
Dzekos Auftritt als unglücklich zu bezeichnen trifft es ganz gut. Zwar arbeitete er viel, doch meist kam der letzte Ball zu ihm nicht an, oder es war noch ein Verteidiger dazwischen. Zum Dzeko der Vorsaison fehlt dem Bosnier noch einiges. Vorbildlich aber seine Balleroberung vor dem 3:1.
Obafemi MARTINS (bis zur 65. Minute) – Note: 5.5
Der Nigerianer überzeugte vor allem durch seinen unermüdlichen Einsatz. Er war viel unterwegs und half auch in der Defensive aus. Mit seiner verunglückten Flanke leitete er den zweiten Treffer der Gastgeber ein.
Karim ZIANI (ab der 65. Minute) – nicht zu bewerten
Der Neuzugang aus Marseille durfte noch 25 Minuten ran, hatte aber nicht viele Ballkontakte.
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Makoto HASEBE (ab der 90. Minute) – nicht zu bewerten
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