Champions League: Die Reaktionen der deutschen Teilnehmer

Meister Wolfsburg, der FC Bayern und der VfB Stuttgart wurden ganz unterschiedlichen Gruppen zugelost, wobei die Schwaben noch das leichteste los haben dürften. Die Wölfe müssen zum englischen Titelträger.

Uli Hoeneß, Bayern München (firo)

(cv) Monaco. Die ganz großen Namen waren an diesem Abend im Lostopf in Monaco und auf den ein oder anderen werden auch die deutschen Teilnehmer VfL Wolfsburg, FC Bayern München und der VfB Stuttgart in der Gruppenphase treffen. Die Beteiligten der Teams zeigten sich nach der Auslosung entsprechend ihrer Ambitionen und Gruppenstärke respektvoll, aber auch mit viel Zuversicht.

„Gruppenphase überstehen“

Für den Manager vom FC Bayern, Uli Hoeneß, hätte es leichtere Gegner sein können, denn die Münchener wurden in Gruppe A mit Juventus Turin, Girondins Bordeaux und Maccabi Haifa gelost. „Wir haben es mit schönen Brocken zu tun. Aber es gibt keine Mannschaft, die die andere nicht schlagen kann.“ Ziel sei für Hoeneß, erneut die erste Phase der Königsklasse zu überstehen, um dann im K.O.-System von Schritt zu Schritt denken zu können: „Das wichtigste ist, dass wir die Gruppenphase überstehen, um unseren Traum, irgendwann mal wieder in einem Finale zu stehen, näher kommen.“

„Keine einfachen Gegner“

Der VfB aus Stuttgart erwischte es da mit Sevilla, den Glasgow Rangers und Unirea Urzceni deutlich leichter. Aber Vorstandsmitglied Horst Heldt dämpfte die Vorfreude: „Auf diesem Niveau gibt es grundsätzlich keine einfachen Gegner. Wir wollen eine gute Rolle spielen und haben natürlich das Ziel, das Achtelfinale zu erreichen.“ Dennoch ist die Freude auf die dritte Champions League Saison der Schwaben deutlich merkbar, so auch bei Trainer Markus Babbel: „Wir freuen uns auf die Begenungen. Dafür haben wir die gesamte Rückrunde der vergangenen Saison gekämpft. Wir haben Respekt aber keine Angst vor den Gegnern und werden alles daran setzen, in der Champions League zu überwintern.“

„Mit aller Macht […] in die nächste Runde“

Der Meister aus Wolfsburg machte in Form von Trainer Armin Veh keinen Hehl aus seinem Selbstbewusstsein und das Wissen um die eigene Stärke. Ziel ist definitiv das Weiterkommen: „Wir werden mit aller Macht versuchen, in die nächste Runde zu kommen. Ich bin auch sicher, dass sich niemand von den Anderen den VfL Wolfsburg als Gegner gewünscht hat.“ Gegner der Wölfe sind Manchester United, ZSKA Moskau und Besiktas Istanbul.

Disktutiert HIER mit im Goal.com-Forum: Wie seht ihr nach der Auslosung die Chancen der deutschen Teams?





 
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