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„Haben etwas gutzumachen“ - Heldt und Babbel zum Triumph des VfB Stuttgart
Am Ende überwog beim VfB Stuttgart doch die Freude über den Einzug in die Champions League. Das 0:0 gegen Timisoara war zumindest vom Ergebnis her nicht berauschende, aber genau dies war aus Sicht der Schwaben auch das Positivste am Spiel. Zufrieden waren aber am Ende die beiden sportlichen Leiter beim Bundesligisten dennoch.
(dw) Stuttgart. Markus Babbel und Horst Heldt lobten ihre Mannschaft nach dem Spiel gegen den FC Timisoara und waren mit der Leistung des VfB Stuttgart rundum zufrieden. Der Einzug in die Königsklasse erlaubte es, stolz auf die Spieler zu schauen.
„Haben etwas gutzumachen“
Horst Heldt (Vorstand Sport, VfB Stuttgart): „Wir haben heute in der Defensive sehr gut gestanden und haben leider vorne kein Tor erzielt, was gerade für die Fans schön gewesen wäre. Insgesamt ist aber das Ergebnis das Wichtigste und nur das Weiterkommen zählt. Wir haben in der Champions League noch etwas gutzumachen, weil wir dort vor zwei Jahren schlecht abgeschnitten haben. Nun bekommen wir zwei Kracher in der Gruppe. Dennoch ist es unser Ziel, die Gruppenphase auch zu überstehen. Insgesamt sind mir die Gegner recht egal, weil wir uns einfach auf die Champions League freuen. Wir haben nun mit der Teilnahme auch etwas mehr Sicherheit und wollen bis zum Montag noch einen Mittelfeldspieler verpflichten. Wir haben uns auf dieses Spiel konzentriert und nehmen nun wieder den Transfermarkt ins Auge. Zu dem Vorfall mit Jens Lehmann und Neven Subotic unter der Woche kann ich nur nochmals sagen, dass der Schiedsrichter eine Tatsachenentscheidung getroffen hat. Dass die Aktion von beiden nicht gut war, ist jeden klar. Aber im Fußball kommt das nunmal vor und wir sollten das nicht so breittreten.“
„Jeden Spieler besser machen“
Markus Babbel (Trainer, VfB Stuttgart): „Ich musste nach dem Spiel erst einmal runterkommen. Die Mannschaft hat sich heute für ein halbes Jahr harte Arbeit und eine tolle Aufholjagd belohnt. Das Team hat unheimlich clever gespielt und mit einer kontrollierten Offensive agiert. Mit dem Ergebnis sind wir absolut zufrieden. Ich bin zwar der jüngste Trainer der Champions League, aber ich muss dennoch viel lernen. Ich durchlaufe auf dem hohen Niveau die beste Schule, möchte aber auch in Köln noch einiges lernen. Denn ich will jeden Spieler besser machen.“
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