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Spielbericht Champions League-Qualifikation: FC Timisoara – VfB Stuttgart
Das muss mehr als die halbe Miete für den VfB sein: Die Stuttgarter siegten bei den harmlosen Rumänen aus Timisoara mit 2:0 (2:0). Am nächsten Mittwoch muss dann noch der Einzug in die Gruppenphase der Champions League perfekt gemacht werden.
Von Daniel BUSE
Timisoara. Der VfB Stuttgart hat das Hinspiel in der Qualifikation zur Champions League beim FC Timisoara aus Rumänien mit 2:0 (2:0) gewonnen und ließ dabei wenig anbrennen.
PERSONAL & TAKTIK
Einem 4-4-2 der Rumänen setzte der VfB Stuttgart dieselbe Taktik entgegen. VfB-Trainer Markus Babbel rotierte erneut und brachte im Vergleich zum Bundesliga-Sieg gegen Freiburg Thomas Hitzlsperger für den verletzten Martin Lanig. Ciprian Marica vertrat im Sturm Cacau. Außerdem kehrte Ludovic Magnin zurück ins Team.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Nach einer von beiden Seiten holprigen Anfangsphase übernahmen die Stuttgarter nach gut zehn Minuten die Kontrolle. Die erste richtige Chancen hatte Sami Khedira für den VfB: Nach einer Vorlage von Pavel Pogrebnyak schickte der Mittelfeldspieler einen Hammer aus 28 Metern auf das Timisoara-Tor. Keeper Costel Fane Pantilimon lenkte den Ball mit einem tollen Reflex noch an die Latte.
Für die Rumänen sorgte nur der wuselige Gheorghe Bucur ab und an für etwas Unruhe und Gefahr. Mit der größeren Ballsicherheit und den besseren Ideen beherrschten die Stuttgarter aber das Duell. Und sie holten sich nach einer knappen halben Stunde die verdiente Führung ab: Nach einem Steilpass von Khedira kam Timisoara-Torwart Pantilimon zu spät gegen Ciprian Marica aus dem Tor und der rumänische VfB-Stürmer suchte den Kontakt im Strafraum und bekam den Elfmeter. Timo Gebhart schoss sicher zum 0:1 ein (28.).
Und keine zwei Minuten später startete Aliaksandr Hleb ein Solo auf der linken Seite, tanzte vier Gegenspieler aus und tickte den Ball zum 0:2 ins Netz (30.). Ein tolles Tor! Danach schalteten die Gäste zwei Gänge zurück und leisteten sich einige Unkonzentriertheiten. Die beste Chance für Timisoara vergab Lukas Magera, der aus fünf Metern freistehend am VfB-Kasten vorbeiköpfte (31.).
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Während die erste Halbzeit wenigstens noch bis zur Stuttgarter 2:0-Führung nach einer halben Stunde etwas zu bieten hatte, war der zweite Durchgang ganz schwach. Die Rumänen konnten nicht und die Schwaben wollten allem Anschein nach nicht mehr. Eine hundertprozentige Möglichkeit gab es nicht, nur einige Schüsse aus der Distanz: Für die Rumänen versuchten es Gheorghe Bucur (57.) und Eder (67.); für den VfB probierten es Pavel Pogrebnyak (56.) und Ciprian Marica (66.).
Die Stuttgarter brachten den Vorsprung über die Bühne und mussten sich gegen äußerst harmlose Rumänen nicht mehr anstrengen, um ohne Gegentor zu bleiben. Timisoara operierte fast ausschließlich mit langen Bällen, die nur selten am Mann ankamen. Beim VfB sorgte in der Schlussphase der eingewechselte Julian Schieber noch für zwei Torschüsse und etwas Gefahr
SCHLÜSSELSPIELER
Bei Timisoara klappte nichts – und wenn doch unverhofft mal etwas gelang, dann war meist der quirlige Gheorghe Bucur beteiligt, der allerdings im zweiten Durchgang auch stark abbaute.
Beim VfB meisterte Torhüter Jens Lehmann die wenigen, meist mittelschweren Aufgaben souverän. Im Mittelfeld gefielen Sami Khedira und der starke Aliaksandr Hleb. Und im Angriff gewann der kampf- und laufstarke Pavel Pogrebnyak das interne Duell gegen Ciprian Marica klar nach Punkten.
SCHLÜSSELSZENE
Das 2:0 für den VfB Stuttgart nur 80 Sekunden nach dem Führungstreffer beendete das hektische Anrennen des FC Timisoara, dem danach überhaupt nichts Konstruktives mehr gelang. Mit einem tollen Solo machte Aliaksandr Hleb den Sack schon nach einer halben Stunde zu.
SPIELER DES SPIELS: Aliaksandr Hleb
Das Tor zum 2:0 war eine Augenweide: Im linken Mittelfeld bekam der Weißrusse den Ball und zog mit viel Tempo in Richtung Timisoara-Tor los. Auf dem Weg ließ er vier Gegenspieler stehen und vollendete auch noch überlegt. Seinen Dribblings war die Timisoara-Abwehr vor allem in der ersten Hälfte nicht gewachsen. Dass es wegen der fehlenden Vorbereitung noch nicht für 90, sondern nur für 60 Minuten bei ihm reicht, macht gar nichts. Solange er solch tolle Tore schießt, können die Stuttgarter mit Hleb hochzufrieden sein.
FAZIT: Das muss es eigentlich für den VfB Stuttgart mit dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League gewesen sein. Timisoara war wirklich nicht gut – und warum sollte das nächste Woche in Stuttgart anders sein. In der ersten Halbzeit reichte dem VfB eine gute Viertelstunde, um das Duell für sich zu entscheiden. Danach folgte nur noch Langeweile.
SCHIEDSRICHTER: Olegario Benquerenca (Portugal)
SPIELNOTE: 3, weil es bis auf die Viertelstunde zwischen der 15. und der 30. Minute in Timisoara fast gar nichts passierte. Hektische Rumänen und Stuttgarter, die nicht mehr als nötig machten, sorgten dafür, dass man sich das Spiel meist nur mit einem Kopfschütteln anschauen konnte.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel zwischen Timisoara und Stuttgart gesehen?
Timisoara. Der VfB Stuttgart hat das Hinspiel in der Qualifikation zur Champions League beim FC Timisoara aus Rumänien mit 2:0 (2:0) gewonnen und ließ dabei wenig anbrennen.
PERSONAL & TAKTIK
Einem 4-4-2 der Rumänen setzte der VfB Stuttgart dieselbe Taktik entgegen. VfB-Trainer Markus Babbel rotierte erneut und brachte im Vergleich zum Bundesliga-Sieg gegen Freiburg Thomas Hitzlsperger für den verletzten Martin Lanig. Ciprian Marica vertrat im Sturm Cacau. Außerdem kehrte Ludovic Magnin zurück ins Team.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Nach einer von beiden Seiten holprigen Anfangsphase übernahmen die Stuttgarter nach gut zehn Minuten die Kontrolle. Die erste richtige Chancen hatte Sami Khedira für den VfB: Nach einer Vorlage von Pavel Pogrebnyak schickte der Mittelfeldspieler einen Hammer aus 28 Metern auf das Timisoara-Tor. Keeper Costel Fane Pantilimon lenkte den Ball mit einem tollen Reflex noch an die Latte.
Für die Rumänen sorgte nur der wuselige Gheorghe Bucur ab und an für etwas Unruhe und Gefahr. Mit der größeren Ballsicherheit und den besseren Ideen beherrschten die Stuttgarter aber das Duell. Und sie holten sich nach einer knappen halben Stunde die verdiente Führung ab: Nach einem Steilpass von Khedira kam Timisoara-Torwart Pantilimon zu spät gegen Ciprian Marica aus dem Tor und der rumänische VfB-Stürmer suchte den Kontakt im Strafraum und bekam den Elfmeter. Timo Gebhart schoss sicher zum 0:1 ein (28.).
Und keine zwei Minuten später startete Aliaksandr Hleb ein Solo auf der linken Seite, tanzte vier Gegenspieler aus und tickte den Ball zum 0:2 ins Netz (30.). Ein tolles Tor! Danach schalteten die Gäste zwei Gänge zurück und leisteten sich einige Unkonzentriertheiten. Die beste Chance für Timisoara vergab Lukas Magera, der aus fünf Metern freistehend am VfB-Kasten vorbeiköpfte (31.).
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Während die erste Halbzeit wenigstens noch bis zur Stuttgarter 2:0-Führung nach einer halben Stunde etwas zu bieten hatte, war der zweite Durchgang ganz schwach. Die Rumänen konnten nicht und die Schwaben wollten allem Anschein nach nicht mehr. Eine hundertprozentige Möglichkeit gab es nicht, nur einige Schüsse aus der Distanz: Für die Rumänen versuchten es Gheorghe Bucur (57.) und Eder (67.); für den VfB probierten es Pavel Pogrebnyak (56.) und Ciprian Marica (66.).
Die Stuttgarter brachten den Vorsprung über die Bühne und mussten sich gegen äußerst harmlose Rumänen nicht mehr anstrengen, um ohne Gegentor zu bleiben. Timisoara operierte fast ausschließlich mit langen Bällen, die nur selten am Mann ankamen. Beim VfB sorgte in der Schlussphase der eingewechselte Julian Schieber noch für zwei Torschüsse und etwas Gefahr
SCHLÜSSELSPIELER
Bei Timisoara klappte nichts – und wenn doch unverhofft mal etwas gelang, dann war meist der quirlige Gheorghe Bucur beteiligt, der allerdings im zweiten Durchgang auch stark abbaute.
Beim VfB meisterte Torhüter Jens Lehmann die wenigen, meist mittelschweren Aufgaben souverän. Im Mittelfeld gefielen Sami Khedira und der starke Aliaksandr Hleb. Und im Angriff gewann der kampf- und laufstarke Pavel Pogrebnyak das interne Duell gegen Ciprian Marica klar nach Punkten.
SCHLÜSSELSZENE
Das 2:0 für den VfB Stuttgart nur 80 Sekunden nach dem Führungstreffer beendete das hektische Anrennen des FC Timisoara, dem danach überhaupt nichts Konstruktives mehr gelang. Mit einem tollen Solo machte Aliaksandr Hleb den Sack schon nach einer halben Stunde zu.
SPIELER DES SPIELS: Aliaksandr Hleb
Das Tor zum 2:0 war eine Augenweide: Im linken Mittelfeld bekam der Weißrusse den Ball und zog mit viel Tempo in Richtung Timisoara-Tor los. Auf dem Weg ließ er vier Gegenspieler stehen und vollendete auch noch überlegt. Seinen Dribblings war die Timisoara-Abwehr vor allem in der ersten Hälfte nicht gewachsen. Dass es wegen der fehlenden Vorbereitung noch nicht für 90, sondern nur für 60 Minuten bei ihm reicht, macht gar nichts. Solange er solch tolle Tore schießt, können die Stuttgarter mit Hleb hochzufrieden sein.
FAZIT: Das muss es eigentlich für den VfB Stuttgart mit dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League gewesen sein. Timisoara war wirklich nicht gut – und warum sollte das nächste Woche in Stuttgart anders sein. In der ersten Halbzeit reichte dem VfB eine gute Viertelstunde, um das Duell für sich zu entscheiden. Danach folgte nur noch Langeweile.
SCHIEDSRICHTER: Olegario Benquerenca (Portugal)
SPIELNOTE: 3, weil es bis auf die Viertelstunde zwischen der 15. und der 30. Minute in Timisoara fast gar nichts passierte. Hektische Rumänen und Stuttgarter, die nicht mehr als nötig machten, sorgten dafür, dass man sich das Spiel meist nur mit einem Kopfschütteln anschauen konnte.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel zwischen Timisoara und Stuttgart gesehen?
Goal.com-Flutlicht
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