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Europa Royal: Hleb-Transfer bringt Unruhe in den Stuttgarter Kader
Es war definitiv eine der größeren Überraschungen in diesen Sommer: Statt im Eto’o-Package zu Inter Mailand zu wechseln, hat sich Alexander Hleb für eine Rückkehr nach Stuttgart entschieden. Ein echter Star vom Champions-League-Sieger Barcelona im Mittelfeld für die Babbel-Elf, doch nach der Ankunft der Weißrussen sind der Ärger und die Probleme beim VfB eigentlich nur gewachsen...
Von François DUCHATEAU
Stuttgart. Einer kommt, mehrere gehen. Kofferpacken beim VfB Stuttgart ist angesagt, nachdem Alexander Hleb den Kader verstärkte Ein Transfer, mit dem kaum jemand gerechnet hat. War die Situation im Mittelfeld der Schwaben vorher offen, so fällt ein Platz definitiv an den Weißrussen ab, der sogar unter Markus Babbel gesetzt ist, wenn er noch enorme Trainingsrückstände aufweist. Eine Tatsache mit Konsequenzen im VfB-Kader.
Fünf Kicker auf dem Abstellgleis
Nachdem auch noch die Stürmerfrage mit Pavel Pogrebnyak geklärt wurde, befinden sich fünf VfB-Kicker auf dem Abstellgleis, berichtet die Bild-Zeitung. Demnach soll die Zukunft von Jan Simak, Yildiray Bastürk, Ricardo Osorio, Ciprian Marica und Arthur Boka auf der Kippe stehen.
Der Fall Lanig beweist, wie wichtig eine gute Bank für drei Wettbewerbe ist
Einerseits ist sowohl für den Verein als auch die Spieler selbst offensichtlich, dass die Kandidaten wohl keine rosige Zukunft in Stuttgart haben werden, allerdings sollte der VfB auch dran denken, dass man eine gute Bank braucht, um in drei Wettbewerben eine ganze Saison über zu bestehen, besonders wenn einer davon die finanziell wichtige Champions League sein sollte. Wie schnell es gehen kann mit dem Verletzungspech, zeigte am Wochenende Martin Lanig, der sich einen Kreuzbandriss zuzog und nun mindstens ein halbes Jahr ausfällt.
Auf Elson ist Verlass
In solchen Fällen ist eine gute Reserve gefragt. Der Brasilianer Elson sprang am Wochenende gegen den SC Freiburg ein und avancierte mit seinen Toren zum Matchwinner. Dabei dürfte auch Elson nicht immer hochzufrieden mit seiner Rolle beim VfB sein: Zum dauerhaften Stammpersonal gehörte er nur selten. Mehr Gemotze erwartet Horst Heldt, wenn der Vorjahres-Dritte sich dafür entscheidet, den ein oder anderen doch zu behalten. Frust führt nur zu Unruhe im Kader, allerdings wird man wohl um die Dienste des ein oder anderen Kickers aus der zweiten Reihe nicht drum herum kommen. Vielleicht kommt der VfB zwar locker gegen den FC Timisoara durch, aber spätestens in der Endrunde der Königsklasse muss man für den Fall der Fälle gewappnet sein. Was tun, Herr Heldt?
Was meint ihr: Sollte der VfB lieber auf eine starke Bank bauen oder potenzielle Unruhestifter abgeben?
Stuttgart. Einer kommt, mehrere gehen. Kofferpacken beim VfB Stuttgart ist angesagt, nachdem Alexander Hleb den Kader verstärkte Ein Transfer, mit dem kaum jemand gerechnet hat. War die Situation im Mittelfeld der Schwaben vorher offen, so fällt ein Platz definitiv an den Weißrussen ab, der sogar unter Markus Babbel gesetzt ist, wenn er noch enorme Trainingsrückstände aufweist. Eine Tatsache mit Konsequenzen im VfB-Kader.
Fünf Kicker auf dem Abstellgleis
Nachdem auch noch die Stürmerfrage mit Pavel Pogrebnyak geklärt wurde, befinden sich fünf VfB-Kicker auf dem Abstellgleis, berichtet die Bild-Zeitung. Demnach soll die Zukunft von Jan Simak, Yildiray Bastürk, Ricardo Osorio, Ciprian Marica und Arthur Boka auf der Kippe stehen.
Der Fall Lanig beweist, wie wichtig eine gute Bank für drei Wettbewerbe ist
Einerseits ist sowohl für den Verein als auch die Spieler selbst offensichtlich, dass die Kandidaten wohl keine rosige Zukunft in Stuttgart haben werden, allerdings sollte der VfB auch dran denken, dass man eine gute Bank braucht, um in drei Wettbewerben eine ganze Saison über zu bestehen, besonders wenn einer davon die finanziell wichtige Champions League sein sollte. Wie schnell es gehen kann mit dem Verletzungspech, zeigte am Wochenende Martin Lanig, der sich einen Kreuzbandriss zuzog und nun mindstens ein halbes Jahr ausfällt.
Auf Elson ist Verlass
In solchen Fällen ist eine gute Reserve gefragt. Der Brasilianer Elson sprang am Wochenende gegen den SC Freiburg ein und avancierte mit seinen Toren zum Matchwinner. Dabei dürfte auch Elson nicht immer hochzufrieden mit seiner Rolle beim VfB sein: Zum dauerhaften Stammpersonal gehörte er nur selten. Mehr Gemotze erwartet Horst Heldt, wenn der Vorjahres-Dritte sich dafür entscheidet, den ein oder anderen doch zu behalten. Frust führt nur zu Unruhe im Kader, allerdings wird man wohl um die Dienste des ein oder anderen Kickers aus der zweiten Reihe nicht drum herum kommen. Vielleicht kommt der VfB zwar locker gegen den FC Timisoara durch, aber spätestens in der Endrunde der Königsklasse muss man für den Fall der Fälle gewappnet sein. Was tun, Herr Heldt?
Was meint ihr: Sollte der VfB lieber auf eine starke Bank bauen oder potenzielle Unruhestifter abgeben?
Goal.com-Flutlicht
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