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Spielbericht Champions League (A): AS Rom – FC Chelsea London
Der Tabellen-17. der Serie A schlägt in der Champions League Gruppe A den Spitzenreiter der Premier League mit 3:1. Im Stadio Olympico bot sich den Zuschauern zunächst ein Trauerspiel, ehe Christian Panucci die Römer auf die Siegesstraße brachte. Mirko Vucinic trug sich gleich zwei Mal in die Torschützenliste ein, auf Seiten der Londoner blieb nur der Ehrentreffer von John Terry.
Von Sebastian HEIER
Rom. „Wir spielen nicht auf Konter, wir müssen sicher stehen und als Einheit auftreten. Nur so kann man Chelsea stoppen", so das mögliche Erfolgsrezept von Roma-Trainer Luciano Spalletti vor der Partie. Im Stadio Olympico konnten die Römer schon seit einer gefühlten Ewigkeit keine drei Punkte einfahren, gerade am heutigen Abend gegen den FC Chelsea London sollte ein „Dreier" her.
„Das Spiel gegen Chelsea ist entscheidend"
Der Tabellen-17. der Serie A gegen den Spitzenreiter der Premier League, eine Partie die trotz der unterschiedlichen Positionierungen in den heimischen Meisterschaftsligen viel Spannung garantierte. Die Champions League-Begegnung sollte vor allem für die Gastgeber und Trainer Luciano Spalletti eine richtungsweisende Partie werden für die nahe Zukunft: „Das Spiel gegen Chelsea ist entscheidend, denn das Ergebnis wird unsere Leistung in den kommenden Partien gegen Bologna und Lazio beeinflussen."
Champions League-Stimmung nicht vorhanden
In den ersten Minuten bot sich den Zuschauern kein gutes Spiel. Nur 30.000 Anhänger hatten den Weg ins Stadio Olympico gefunden. Champions League-Stimmung war weder auf den Rängen noch auf dem Feld zu spüren, dabei hatten vor allem die Gäste aus London die Möglichkeit bereits in der Anfangsphase den Weg in Richtung Achtelfinale zu ebnen. Chelsea bestimmte die Begegnung und hatte auch deutlich mehr Spielanteile, Tormöglichkeiten waren jedoch Mangelware.
Panucci mit der Führung
In der 34. Minute war es dann bezeichnenderweise eine Standartsituation, die für die erste Gefahr und auch den ersten Treffer sorgte. Nach einem Freistoß kommt der Ball nach außen zu Cicinho, seine Flanke findet in der Mitte Christian Panucci und 35-Jährige markierte die glückliche Führung der Römer. Die Gastgeber wurden nach dem Führungstreffer besser und holten sich das zuletzt verlorene Selbstvertrauen zurück.
Mirko Vucinic belohnt sich und die Römer
Die letzten zwölf Champions League-Spiele konnte die AS Roma nie zu null beenden, zumindest zur Halbzeit mussten die Römer gegen den FC Chelsea London keinen Gegentreffer hinnehmen. Diese Tatsache wollten die „Blues" nach dem Seitenwechsel ändern, Chelsea-Trainer Luiz Felipe Scolari wechselte gleich zwei neue Spieler ein. Der zweite Treffer fiel jedoch auf Seiten der Italiener: Mirko Vucinic durfte sich 180 Sekunden nach dem Wiederanpfiff als Torschütze feiern lassen.
Vucinic-Solo, glanzvoll vollendet
In der „Ewigen Stadt" dribbelte sich Mirko Vucinic in der 57. Minute durch die englische Hintermannschaft, fast über das komplette Spielfeld und schloss sein Solo mit dem dritten Rom-Treffer eiskalt ab. Chelsea London wurde entzaubert, wirkte geschockt und fand erst eine Viertelstunde vor dem Ende ein Mittel gegen nun stark aufspielende Italiener: John Terry, der bereits im Hinspiel vor einigen Tagen gegen den AS Rom traf, ließ seine Mannschaft mit dem 1:3-Ehrentreffer noch einmal ein wenig hoffen.
Deco darf gehen, Roma siegt
In der Schlussphase versuchten die Gäste von der Insel noch einmal den Anschluss herzustellen, schwächten sich allerdings in einer guten Phase selbst. Der portugiesische Spielmacher Deco durfte zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit der Gelb-Roten-Karte frühzeitig duschen gehen. In Rom geschah nicht mehr viel und am Ende siegte die Elf von Trainer Luciano Spalletti deutlich mit 3:1, ein tiefes Durchatmen für die Roma.
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