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Der Neu-Katalane hat es in die Top-Ten der besten Spieler Europas geschafft und kann die Trophäe der UEFA weiterhin gewinnen.

Nyon. Drei deutsche Weltmeister und insgesamt vier Spieler von Double-Sieger Bayern München dürfen auf die Auszeichnung als bester Fußballer Europas des Jahres 2014 hoffen. Manuel Neuer, Philipp Lahm, Thomas Müller sowie der niederländische Bayern-Angreifer Arjen Robben stehen auf der zehn Spieler umfassenden "Shortlist", die die UEFA am Donnerstag veröffentlichte.

Titelverteidiger Franck Ribéry, ebenfalls vom FC Bayern, fehlt hingegen auf der Liste. Dafür gehört ausgerechnet Skandalprofi Luis Suarez zu den zehn nominierten Spielern. Der Uruguayer, der für den FC Liverpool englischer Torschützenkönig geworden war und nun zum FC Barcelona gewechselt ist, war nach seiner Beiß-Attacke bei der WM gegen den Italiener Giorgio Chiellini für neun Spiele gesperrt worden und hat zudem vier Monate "Hausverbot" in allen Stadien.

Nominiert wurden ebenfalls Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Portugal) von Champions-League-Sieger Real Madrid und dessen Vereinskollege Angel Di María, Barca-Star Lionel Messi (Argentinien), Kolumbiens Jungstar James Rodríguez (AS Monaco) sowie der spanische Stürmer Diego Costa von Atlético Madrid.

Vier Deutsche in der Top-35

Insgesamt 35 Spieler wurden von den beteiligten Journalisten (je einer aus jedem UEFA-Mitgliedsverband) benannt. Den Sprung unter die besten Zehn verpassten die Weltmeister Toni Kroos (16./FC Bayern, künftig Real Madrid), Bastian Schweinsteiger (FC Bayern/17.), Mario Götze (FC Bayern) und Mats Hummels (Borussia Dortmund/beide 28.). Brasiliens Topstar Neymar (FC Barcelona) kam gleichauf mit Schweinsteiger auf Platz 17., Ribéry auf Platz 24. Die Reihenfolge unter den Top 10 wurde nicht veröffentlicht.

Das Ergebnis der Journalisten-Wahl wird am 28. August während der Auslosung der Champions-League-Gruppenphase bekannt gegeben, die "Shortlist" zuvor am 14. August auf drei Spieler reduziert.

Bei der Wahl zur besten Spielerin stehen die Wolfsburgerinnen Lena Goeßling, Nadine Keßler, Martina Müller und Alexandra Popp auf der Shortlist.

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