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Breitner fordert mehr Leistung: "Özil macht einen Spaziergang"

Özil ist wohl der umstrittenste Spieler der DFB-Elf. Nach schwankender Leistung bei Arsenal ist der Mittelfeldspieler auch bei der WM auf der Suche nach seiner Form.

Salvador de Bahia. Ex-Nationalspieler Paul Breitner fordert Bundestrainer Joachim Löw auf, den Schritt zu wagen und Mesut Özil bis zum Turnier-Ende aus seiner Startelf zu streichen. Der Mittelfeldspieler schoss zwar das entscheidende Tor im Achtelfinale gegen Algerien, seine Leistungen sind jedoch umstritten.

"Wenn Löw mutig ist, wird er sagen: Ich werde nicht nur mit zehn Spielern auflaufen und Özil rausnehmen", sagt Breitner in der tz. Laut ihm ist der Schlüssel zum WM-Titel, dass jeder Spieler hart arbeitet - und Özil hat seinen Beitrag noch nicht geleistet.

"Es wäre der nächste Schritt, um Titel zu gewinnen, und auch wenn es ein großer Schritt ist, ist er gut für die Mannschaft. Neun Männer quälen sich über 90 Minuten und Özil macht einen Spaziergang", begründet der 62-Jährige und mahnt: "So etwas macht man nicht bei einer Weltmeisterschaft!"

"Fehlentscheidung korrigiert"

Die Entscheidung des Bundestrainers, Philipp Lahm wieder als Rechtsverteidiger und Jerome Boateng in der Abwehrzentrale anstelle von Per Mertesacker einzusetzen, unterstützt der Weltmeister von 1974: "Er hat gesehen, was Millionen Fans auch gesehen haben, nämlich, dass man nicht mit der Defensive der ersten Spiele weitermachen kann."

"Wir brauchten eine Lösung, und Philipp ist nicht nur Weltklasse im Mittelfeld, sondern auch in der Abwehr. Jogi Löw hat seine Fehlentscheidung korrigiert", erklärt Paul Breitner.

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