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FIFA-Urteil gegen Barcelona greift noch nicht - Weg frei für ter-Stegen-Wechsel

Es scheint Hoffnung für den FC Barcelona zu geben: Die FIFA hat die verhängte Transfersperre vorerst außer Kraft gesetzt.

Nyon. Der Transfer von Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen von Borussia Mönchengladbach zur neuen Saison zum FC Barcelona kann voraussichtlich wie geplant über die Bühne gehen. Der spanische Meister hat mit seinem Einspruch gegen das Urteil des Weltverbandes FIFA aufschiebende Wirkung hinsichtlich des verhängten Transferverbotes erreicht. Dies bestätigte die FIFA am Mittwoch.

Am 2. April hatte die FIFA wegen Regelverstößen bei der Verpflichtung von Minderjährigen ein Transferverbot für die Katalanen für die beiden kommenden Transferperioden verhängt.

Der Vorsitzende der FIFA-Berufungskommission, Larry Mussenden, gab grünes Licht für eine aufschiebende Wirkung aufgrund der Berufung von Barcelona. Dabei wurde unter anderem berücksichtigt, dass die FIFA-Berufungskommission "wohl nicht in der Lage sein wird, in der Sache rechtzeitig zu entscheiden". Barcelona wertete die Entscheidung der FIFA in einer Stellungnahme am Mittwoch als "positiven Schritt".

Barcelona sah bereits zuvor trotz des verhängten Transferverbots keinen Grund zur Panik. "Wir werden an unseren Planungen für die kommende Saison festhalten", hatte Vereinspräsident Josep Maria Bartomeu erklärt. Marc-André ter Stegen wird damit voraussichtlich ab 1. Juli Profi von Barca sein. Die nächste Transferperiode beginnt am 1. Juli. Der Nachfolger ter Stegens bei der Borussia steht im Schweizer Yann Sommer vom FC Basel bereits fest.

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