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Deloitte Football Money League: Bayern München rückt vor, Real Madrid bleibt auf Platz eins

Zum neunten Mal in Folge ist Real Madrid der umsatzstärkste Verein der Welt. Bayern München holt weiter auf und auch der BVB, Schalke 04 und der Hamburger SV sind unter den Top 20.

London. Der FC Bayern München ist in der Deloitte Football Money League auf den dritten Platz nach vorn gerückt. Der Triple-Sieger von der Isar ließ Englands Rekordmeister Manchester United hinter sich. Vor dem FCB liegen nun noch die beiden spanischen Giganten Real Madrid und der FC Barcelona. Aus der Bundesliga schafften es auch Borussia DortmundSchalke 04 und der Hamburger SV in die Rangliste.

Der Umsatz der 20 finanzstärksten Klubs der Welt stieg laut der 17. Ausgabe der Football Money League in der vergangenen Saison auf 5,4 Milliarden Euro an. Dies bedeutet einen Zuwachs von mehr als 400 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr und entspricht einem Plus von acht Prozent.
DELOITTE MONEY LEAGUE -
DIE TOPKLUBS
KLUB

1. Real Madrid
2. FC Barcelona
3. Bayern München
4. Manchester United
5. PSG
6. Manchester City
7. FC Chelsea
8. FC Arsenal
9. Juventus Turin
10. AC Milan
11. Dortmund
13. FC Schalke
17. Hamburger SV

UMSATZ 12/13

518,9 Mio €
482,6 Mio €
431,2 Mio €
423,8 Mio €
398,8 Mio €
316,2 Mio €
303,4 Mio €
284,3 Mio €
272,4 Mio €
263,5 Mio €
256,2 Mio €
198,2 Mio €
135,4 Mio €


Zum neunten Mal in Folge steht Real Madrid auf dem Platz an der Sonne. Damit haben die Blancos auch den einstigen Rekord ManUniteds von acht ersten Plätzen in Folge gebrochen. Reals Umsatz lag bei 518,9 Millionen Euro. Es folgen Barcelona und eben die Bayern.

Dan Jones, Partner der Sports Business Group bei Deloitte, führte aus: "Auch, wenn es in der Saison 2012/13 keine großen Titel für Real Madrid gab, bleibt der Verein an der Spitze. Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, vor allem in Spanien, nicht gut waren, ist Reals Fähigkeit, sowohl in der Heimat, als auch international Umsatz zu generieren der Schlüssel zum Erfolg. Auch deshalb ist der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Barcelona auf 36 Millionen Euro angewachsen. Diese beiden spanischen Klubs profitieren von ihren lukrativen TV-Verträgen, da sie sich einzeln vermarkten können. Dies bringt ihnen einen großen Vorteil gegenüber ihren europäischen Mitbewerbern."

Jones weiter: "Addiert man den Umsatz der 20 Spitzenvereine, dann ergibt sich in 2012/13 ein Plus von acht Prozent. Das ist deutlich mehr als zum Beispiel das Wachstum der Weltwirtschaft. Und das Wachstum wurde ohne die neuen Rekord-TV-Deals von Premier League und Bundesliga erreicht. Sie werden sich erst in der Money League des nächsten Jahres auswirken."

Zum ersten Mal seit Herausgabe der Deloitte Football Money League findet sich Manchester United nicht unter den Top Drei wieder. Der FC Bayern münzte seine herausragende sportliche Saison in ein Umsatzplus von satten 17 Prozent um. Insgesamt bringen es die Münchener auf 431,2 Millionen Euro. Austin Houlihan, Senior Manager der Sports Business Group bei Deloitte, erklärte: "Bayerns Triple-Gewinn brachte dem Klub einen Zuwachs von 18 Prozent beim Werbeumsatz. Er liegt nun bei 237,1 Millionen Euro. Der Champions-League-Triumph brachte 55 Millionen Euro Preisgeld von der UEFA und die regelmäßig ausverkaufte Allianz-Arena bringt pro Match einen Umsatz in Höhe von 3,4 Millionen Euro. Für 2013/14 erwarten wir weiter sprudelnde Werbeeinnahmen: Lukrative Deals mit Lufthansa und Coca-Cola laufen weiter und mit Trikotsponsor Telekom gibt es einen neuen Vertrag."

Ein wesentlicher Punkt dieser Ausgabe der Money League ist der Aufstieg Paris Saint-Germains: Die Franzosen haben ihren Umsatz seit 2010/11 nahezu vervierfacht, er liegt nun bei 398,8 Millionen Euro. Ein wesentlicher Grund dafür sind die enormen Werbeeinnahme. Sie liegen bei 257,7 Millionen Euro - kein Klub kassiert hier mehr.

Houlihan dazu: "PSG ist der Aufsteiger dieser Money League und noch nie war ein Klubs aus Frankreich höher positioniert.  Überhaupt sind sie das einzige Team ihrer Liga in den Top 20. Wir erwarten, dass sich PSG in den kommenden Jahren unter den ersten Fünf etabliert. Die Besitzer aus Katar sind ehrgeizig und sie liefern enorme finanzielle Unterstützung. Die Verpflichtung David Beckhams im vergangenen Jahr hat zudem das Profil des Klubs rund um den Globus geschärft. Wichtig ist außerdem: Der Erfolg des Vereins außerhalb des Rasens spiegelt sich auch im sportlichen Bereich wieder. Zum ersten Mal seit 19 Jahren hat PSG den französischen Titel gewonnen."

Die kompletten Top 20 der Deloitte Football Money League!

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