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Der Kaiser macht sich für den bayrischen Flügelflitzer als Ballon-d'Or-Träger stark. Aber auch Cristiano Ronaldo räumt er gute Chancen ein.

München. Franck Ribery von Bayern München gilt als einer der Topfavoriten auf den Titel des Weltfußballers. Jetzt hat sich Ehrenpräsident Franz Beckenbauer in die Debatte eingeschaltet und dem 30 Jahre alten Flügelflitzer den Rücken gestärkt. Mit Cristiano Ronaldo von Real Madrid gebe es aber hochkarätige Konkurrenz.

Das Champions-League-Duell der Bayern mit ZSKA Moskau (3:1) am Mittwoch hatte Ribery aufgrund einer Rippenverletzung verpasst. Bei Sky machte sich Beckenbauer am gleichen Abend für den Franzosen stark: "Normalerweise, aber was ist schon normal gerade bei diesen Wahlen, müsste es Ribery werden."

Der langjährige Bayern-Star, der mit Frankreich gerade noch die Qualifikation für die WM 2014 geschafft hatte, sei "in diesem Jahr am besten" gewesen und hätte die größten Erfolge gefeiert, begründete der 68-Jährige. Aber auch Ronaldo könne die Trophäe gewinnen: "Er setzt alles daran, diesen Ehrgeiz hat er, dass er mal Weltfußballer wird."

Ronaldo: "Was soll ich noch alles tun?"

In den letzten Jahren war der Portugiese regelmäßig Lionel Messi unterlegen. "Da war er natürlich enttäuscht, dass wieder einmal Messi Fußballer des Jahres geworden ist. Da hat er gesagt, was soll ich noch alles tun, damit ich es mal werde", erinnerte sich Beckenbauer.

Nachdem die FIFA die Frist zur Stimmenabgabe kurzfristig bis zum 29. November verlängert hat, vermuten Experten, dass die Chancen von Ronaldo gestiegen sind. Der Titelträger wird am 13. Januar in Zürich verkündet.

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