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Die UEFA hat die Finalisten für die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres nominiert. Franck Ribery darf hoffen, hat allerdings starke Konkurrenz.

München. Der europäische Fußballverband UEFA hat die drei Finalisten für die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres nominiert. Neben den beiden regelmäßigen Kandidaten Lionel Messi und Cristiano Ronaldo hat auch Franck Ribery vom FC Bayern München den Sprung unter die ersten Drei geschafft.

Zusätzlich zu dem Franzosen waren aus der Bundesliga die Münchner Thomas Müller, Arjen Robben und Bastian Schweinsteiger sowie Robert Lewandowski von Borussia Dortmund in die Top-Ten nominiert worden. Ribery überzeugte in der vergangenen Saison mit zehn Toren und 15 Vorlangen in 27 Bundesliga-Spielen sowie sechs Scorerpunkten in zwölf Partien in der Champions League. Außerdem gewann er mit dem FC Bayern das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.

"Das macht mich stolz, ich bin so glücklich - für mich, die ganze Mannschaft, den ganzen Verein. Wir haben alles gewonnen. Warum nicht auch diesen Titel? Aber auch so bin ich schon glücklich", freute sich Ribery über die Nominierung. Auch Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich stolz: "Der ganze FC Bayern freut sich mit Franck Ribery. Er hat sich das absolut verdient. Nun wünschen wir ihm natürlich, dass er die Wahl gewinnt."

Messi dagegen gelangen in 32 Partien in der Primera Division 46 Tore und 14 Vorlagen, in der Champions League traf er acht Mal in elf Spielen. Allerdings schied er mit dem FC Barcelona im Halbfinale gegen den FC Bayern klar (0:4, 0:3) aus.

Ronaldo mit vermeintlich schlechtester Chance

Während Messi mit Barca aber souverän die spanische Meisterschaft holte, konnte Cristiano Ronaldo mit Real Madrid im vergangenen Jahr keinen großen Titel gewinnen. Der Portugiese erzielte in 34 Ligaspielen 34 Tore und bereitete elf weitere vor, in der Königsklasse gelangen ihm zwölf Tore in zwölf Partien.

Die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres wurde 2011 neu geschaffen, nachdem der Ballon d'Or, ursprünglich die Wahl zu Europas bestem Spieler, mit der Wahl zum Weltfußballer zusammengelegt wurde. Seither gewannen Lionel Messi und Andres Iniesta die Auszeichnung. Ribery wäre der erste Gewinner eines Vereins aus der Bundesliga seit Borussia Dortmunds Matthias Sammer 1996.

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