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Der Fußball-Weltverband FIFA appelliert an das International Football Association Board den Interpretationsspielraum in der Abseitsregel zu beseitigen.

Zürich. Der Weltverband FIFA hat an das für die Regeln zuständige Gremium International Football Association Board (IFAB) appelliert, bei der am 2. März in Edinburgh anstehenden Konferenz auch über die Abseitsregel zu beratschlagen. Nach Berichten der BBC möchte die FIFA den Interpretationsspielraum des Schiedsrichters einschränken.

Regelwerk mit Interpretationsspielraum

Der FIFA geht es um die umstrittene Regel der „Spielbeeinflussung“. „Bestraft wird die Abseitsstellung, wenn der Spieler aktiv am Spiel teilnimmt und sein Mannschaftskollege den Ball berührt oder spielt. Aktive Teilnahme bedeutet, dass er ins Spiel eingreift, den Gegner beeinflusst oder aus seiner Position einen Vorteil zieht“, heißt es in der deutschen Fassung auf der Homepage des DFB.

Ergänzung wird gefordert

Diesem Begriff der Beeinflussung möchte die FIFA den Interpretationsspielraum des Schiedsrichters nehmen und fordert eine Ergänzung: Um Beeinflussung soll es sich nur noch bei einer deutlichen Sichtbehinderung des Gegners oder bei erkennbarer Absicht, den Ball zu spielen, handeln.

Das IFAB ist das internationale Gremium, das die international gültigen Regeln des Fußballs berät und beschließt. Ursprünglich sollte sich das IFAB im März im schottischen Edinburgh treffen, um die Einführung der Torlinientechnik zu diskutieren.

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