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Neureiche Klubs mit Gönnern aus Katar oder Russland geben Millionen aus, Financial Fairplay hin oder her. Damit soll Schluss sein.

Nyon. Die UEFA hat die europäischen Klubs davor gewarnt, dass neu eingeführte Financial Fairplay dadurch zu umgehen, dass die Besitzer ihre Vereine durch eigene Firmen mit großen Beträgen sponsern lassen. Klubs wie Paris Saint Germain oder Manchester City waren zuletzt durch hohe Sponsorenverträge ins Visier des europäischen Verbandes geraten.

Sponsoring wird überprüft

Am Montag hat die UEFA ihren jährlichen Bericht über die Finanzen der europäischen Vereine veröffentlicht. 46 Vereine, darunter Manchester City und der FC Chelsea, würden aufgrund der Bilanzen von 2009-2011 die Vorgaben des Financial Fairplay nicht erfüllen. Außerdem kündigte Generalsekretär Gianni Infantino an, auffällige Sponsorenverträge zu überprüfen.

„Alle Vereine, darunter auch der PSG, wissen, dass sie nachweisen müssen, dass die Verträge korrekt zu Stande gekommen sind. Sie werden dem entsprechenden Gremium vorgelegt werden“, so Infantino. „Wir haben Vorschriften über Verträge, deren Wert angemessen sein muss. Eine beteiligte Partei kann einem Klub nicht einfach Geld zuschießen – direkt oder indirekt.“

Scheichgeld im Visier

Manchester City hat einen Sponsorenvertrag über 400 Millionen Euro mit der Fluggesellschaft Etihad abgeschlossen, die in engen Verbindungen zu Besitzer Scheich Mansour aus Abu Dabi steht. Paris St. Germain, im Besitz einer Investorengruppe aus Katar, bekommt von der Touristenbehörde Katars umgerechnet 145 Millionen Euro pro Jahr.


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