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Der Präsident der UEFA hält den Einsatz von neuen Technologien für zu teuer und nicht lohnenswert.

Nyon. Michel Platini, Präsident des europäischen Fußballverbandes UEFA, hat sich gegen den Einsatz fortschrittlicher Technologien im Fußball ausgesprochen. Sie seien zu teuer und würden sich nicht rentieren. Torlinientechnologie werde er nicht einführen.

Überschreitet Grenzen und ist zu teuer

„Die Verwendung der Torlinien-Technik in unseren Wettbewerben würde 50 Millionen Euro in fünf Jahren kosten. Ich würde das Geld lieber in Rasen und die Entwicklung des Fußballs investieren, als in eine Technologie für vielleicht ein oder zwei Tore pro Jahr. Das ist sehr viel Geld für ein Tor“, erklärte der 57-jährige Franzose.

Zudem dürfe der Einsatz von Technik im Fußball nicht Überhand nehmen. „Es ist keine Frage der Torlinien-Technologie, es ist eine Frage von Technologien im Allgemeinen. Wo fängt man damit an und wo hört man auf? Technik ist hilfreich, aber wir müssen Grenzen ziehen“, forderte Platini.

Brillen triumphieren über zusätzliche Technik

Durch den Einsatz zusätzlicher Schiedsrichter sei die Einführung der Torlinien-Technologie, die derzeit bei der Klub-WM in Japan erprobt wird, außerdem überflüssig. „Wir haben die zusätzlichen Schiedsrichter unterstützt, die mittlerweile anerkannt werden. Ein Schiedsrichter nur einen Meter von der Linie entfernt erkennt, ob der Ball im Tor ist oder nicht, sofern er eine gute Brille hat“, so die Meinung des UEFA-Präsidenten.

EURE MEINUNG: Wer braucht schon fortschrittliche Technologien? Stimmt Ihr Platini da zu?

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