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Zur Klubweltmeisterschaft in Japan Mitte Dezember wird erstmals auf Torlinientechnologie zurückgegriffen. Für FIFA-Sekretär Jerome Valcke ein wichtiger Test.

Zürich. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hat die Einführung der Torlinientechnologie begrüßt, die bei der Klubweltmeisterschaft in Japan zum ersten Mal eingesetzt wird. Zur Premiere kommt es am Donnerstag beim Spiel von Sanfrecce Hiroshima gegen Auckland City.

Erstmaliger Einsatz der Technologie

Kaum eine Entscheidung wurde in den vergangenen Jahren so sehr diskutiert wie die Einführung technischer Hilfsmittel im Profifußball. Nachdem sich insbesondere der Weltverband lange durch eine ablehnende Haltung hervorgetan hat, kommt es nun bei der Klubweltmeisterschaft in Japan erstmals zum Einsatz zweier Systeme zur Überwachung der Torlinie.

„Ein großer Tag“

„Es ist ein großer Tag. Morgen wird die Torlinientechnologie zum ersten Mal offiziell in einem Spiel eingesetzt“, erklärte Jerome Valcke auf der offiziellen Homepage des Weltverbands. „Für uns ist es auch ein wichtiger Tag, weil wir uns entscheiden, welches System wir beim Confederations Cup im nächsten Jahr einsetzen.“

Klare Beschränkung auf die Torlinie

Die Technologie wurde vom zuständigen International Football Association Board (IFAB) ausdrücklich auf die Torlinie begrenzt, wie auch Valcke betont: „Es war ihre Entscheidung und sie waren deutlich dabei, dass die Technologie auf die Torlinie beschränkt ist. Wenn der Ball ins Tor geht, müssen wir sicherstellen, dass der Schiedsrichter diese Information bekommt. Er trifft aber die letzte Entscheidung.“

Kritikern der Torlinientechnologie möchte der Generalsekretär ihre Zweifel nehmen. „Die Technologie wird weder die Geschwindigkeit, noch den Wert oder den Geist des Spiels verändern. Es gibt keinen Grund, gegen diese Technologie zu sein.“

Zwei Systeme zur Auswahl

Vor Fehlern der Technik hat Valcke keine Angst. „Es muss das zuverlässigste System sein, das wir im Moment haben können. Es darf dabei keine Fehler geben. Das ist der Grund, warum das IFAB zwei Jahre gebraucht hat um sicherzugehen, dass das System perfekt ist“, stellt der 52-Jährige klar.

Das englische „Hawk-Eye“ ist bereits aus dem Tennis bekannt und nutzt sieben Kameras, das deutsche System „GoalRef“ wurde speziell für den Fußball entwickelt und verlässt sich auf elektromagnetische Sensoren. Die Tests in Japan sollen Aufschluss darüber geben, ob die Systeme zuverlässig und für den großflächigen Einsatz geeignet sind.

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