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Die Forderung nach Technik auf der Torlinie wird immer lauter, um schnell Gewissheit zu haben, ob ein Ball im Tor war. Der Uefa-Boss wehrt sich vehement gegen den Vorstoß.

Nyon. War der Ball drin oder nur auf der Linie? Im Spiel muss der Schiedsrichter mit seinen Assistenten in Sekundenschnelle entscheiden. Um künftig Fehlentscheidungen wie das legendäre Wembley-Tor zu vermeiden, wollen die ersten Verbände demnächst Technik auf der Torlinie als Unterstützung für die Unparteiischen einsetzen. Doch Uefa-Präsident Michel Platini hält davon gar nichts.

„Man müsste eine Menge Geld ausgeben“

„Und was sollen wir bei Abseitsentscheidungen machen?“, fragte der Franzose im London Evening Standard. „Soll sich jemand eine Wiederholung im TV ansehen und dem Schiedsrichter bescheid sagen? Und was, wenn er für Arsenal ist, Tottenham aber das Tor gemacht hat?“, gibt Platini provokant zu bedenken.

Der Uefa-Boss will anstatt Technik einzuführen die Unparteiischen lieber mit zusätzlichen Assistenten helfen. „Mich wird man nicht mehr von der Technik überzeugen können“, ist er überzeugt. Und er führt finanzielle Aspekte ins Feld: „Man müsste eine Menge Geld ausgeben. Das werden die nationalen Verbände nicht tun“, meint Michel Platini.

England startet 2013 mit der Tor-Technik

Dennoch: In der Premier League soll die technische Unterstützung schon in der Saison 2013/2014 zum Einsatz kommen. Platini: „Lasst die Engländer diesen Versuch unternehmen und wir werden sehen, ob es funktioniert …“

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