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Bulgarien: Ministerpräsident zum Fußballer des Jahres gewählt
Bojko Borissow, Ministerpräsident Bulgariens, ist in seinem Land zum Fußballer des Jahres gewählt worden. Als Drittligakicker distanzierte er Dimitar Berbatov. Ein Protestvotum.
Von Patrick Reichardt
Kiew. Selten kam es wohl vor, dass der Ministerpräsident eines Landes gleichzeitig Fußballer des Jahres wurde. In Bulgarien ist dies nun der Fall: Bojko Borissow wurde mit 44 Prozent der Stimmen noch vor Dimitar Berbatov bei einer Abstimmung zum Sieger gewählt. Ein sportlich nicht ernstzunehmendes Ergebnis.
Gelegenheitskicker in Liga 3
Bojko Borissow läuft in Bulgarien gelegentlich für den Drittligisten Witoscha Bistriza auf und war deshalb zur Wahl gestanden. Diese wurde im Internet durchgeführt und ergab ein eindeutiges Ergebnis. Fast doppelt so viele Stimmen wie der Zweitplatzierte Dimitar Berbatov (Manchester United) vereinigte der Ministerpräsident auf sich.
„Wahl soll annuliert werden“
Eine zweifelhafte Ehre und Borissow sprach denn auch von einem klaren Protestvotum: „Diese Abstimmung zeigt nicht, dass Borissow der beste Spieler ist, sondern dass der bulgarische Fußball Reformen und neue Methoden benötigt.“
Durchgängige Erfolgslosigkeit
Darik, ein privater bulgarischer Radiosender, erklärte das Resultat mit den zuletzt durchwachsenen Leistungen der bulagrischen Vereine auf internationaler Ebene sowie dem schwachen Abschneiden der Nationalmannschaft. Diese schied bei der Qualfikation zur EM 2012 als Gruppenletzter aus. Auch kein Verein aus Bulgarien konnte im letzten Jahr die K.O.-Phase eines internationalen Wettbewerbs erreichen.
Eure Meinung: Der Ministerpräsident als Fußballer des Jahres - Lustiger Scherz oder Annulierung der Wahl?
Gelegenheitskicker in Liga 3
Bojko Borissow läuft in Bulgarien gelegentlich für den Drittligisten Witoscha Bistriza auf und war deshalb zur Wahl gestanden. Diese wurde im Internet durchgeführt und ergab ein eindeutiges Ergebnis. Fast doppelt so viele Stimmen wie der Zweitplatzierte Dimitar Berbatov (Manchester United) vereinigte der Ministerpräsident auf sich.
„Wahl soll annuliert werden“
Eine zweifelhafte Ehre und Borissow sprach denn auch von einem klaren Protestvotum: „Diese Abstimmung zeigt nicht, dass Borissow der beste Spieler ist, sondern dass der bulgarische Fußball Reformen und neue Methoden benötigt.“
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