Castrol Rankings: Neue Top-Spieler in Europa

Die Castrol Rankings sind aktualisiert. Damit werden die Leistungen der Spieler während der letzten Wochen in den europäischen Top-Ligen bewertet und analysiert. Selbstverständlich konnten sich wieder einige Akteure nach vorne spielen, andere hingegen mussten in schwächere Regionen des Rankings weichen. Goal.com verschafft Euch einen kurzen Überblick über die wichtigsten Änderungen im gesamten Ranking und in den einzelnen europäischen Top-Ligen. Auch in der Bundesliga hat sich einiges getan.

Von Dennis WEINACHT

Lionel Messi, Barcelona, Valencia (Getty Images)

Berlin. Die Castrol Rankings erstrahlen in neuem Glanz. Nachdem sich in den letzten Wochen einiges getan hat im europäischen Fußball, wurde die Rangliste nun wieder aktualisiert und dabei gab es einige wichtige Änderungen. Aber: Im Gesamt-Ranking hat sich unter den ersten drei Plätzen nichts verändert. Lionel Messi vom FC Barcelona führt mit 1004 Punkten die Tabelle deutlich an, gefolgt von Cristiano Ronaldo. Der Offensivspieler von Real Madrid verbucht derzeit 973 Zähler und liegt damit vor Fernando Torres, der mit 893 Punkten den dritten Platz belegt. Allerdings folgte auf dem vierten Platz David Villa, der sich damit um zwei Plätze verbessern konnte. Fünfter ist Thierry Henry vom FC Barcelona, der einen Rang einbüßen musste.

Robben überzeugt in Deutschland

In der Bundesliga heißt der neue Top-Spieler Arjen Robben. Er hat sich in den letzten Wochen beim deutschen Rekordmeister immer mehr in die vorderste Reihe gespielt und sich den ersten Platz damit redlich verdient. Er löst an der Spitze Daniel van Buyten ab. Der Belgier muss sich nun mit dem dritten Platz zufrieden geben. Der Zweite im deutschen Ranking ist Samy Hyypiä von Bayer 04 Leverkusen. Interessant: Der beste Deutsche in der Bundesliga folgt erst auf dem achten Platz und heißt Mario Gomez. Einen beachtlichen Sprung hat zudem Toni Kroos gemacht, der sich um 63 Plätze im Gesamt-Ranking verbessern konnte und damit den 38. Rang belegt. Er ist damit unter den besten 50 europäischen Fußballern zu finden und darf sich Hoffnungen auf die Weltmeisterschaft machen. Ebenfalls stark verbessert hat sich etwa Mats Hummels von Borussia Dortmund, der nun 47. im Ranking ist und damit stolze 279 Konkurrenten in den letzten Wochen hinter sich gelassen hat.

Premier League feiert Offensive

Während sich in Deutschland also unter anderem ein Verteidiger freuen darf, feiert die englische Premier League die Offensivspieler. Mit Fernando Torres, Didier Drogba und Wayne Rooney sind die Top Drei ausschließlich Angreifer. Einen tiefen Fall im gesamten Ranking musste Andrey Arshavin hinnehmen, der nach elf verlorenen Plätzen nur noch den 13. Rang belegt. Stark gemacht hat sich indes Emmanuel Adebayor, der 223 Plätze Verbesserung erreicht hat und damit in Europa den 36. Platz belegt. Für die Deutschen ist natürlich auch von Interesse, wie denn Michael Ballack abgeschnitten hat. Der Kapitän der Nationalmannschaft hat ebenfalls schwere Wochen hinter sich und fällt von Rang sieben auf den 49. Platz ab. In England ist er damit auf nationaler Ebene nur noch 16. Im vereinsinternen Ranking beim FC Chelsea London belegt er aber noch immerhin den sechsten Platz.

Italien verliert an Boden

Schlecht kommt in den aktuellen Rankings Italien weg. Aus der Serie A wird in Europa der erste Spieler erst auf Platz 46 mit Alberto Gilardino gelistet. Er ist damit trotz der eher schlechten Platzierung der beste Spieler aus Italiens höchster Spielklasse. Auf dem zweiten Platz steht mit EmilianoViviano ein Schlussmann. Dritter ist Samuel Eto´o, der sich aber im Vergleich zum letzten Ranking um stolze 34 Plätze verschlechtert hat und nun nur noch den 66. Platz in Europa belegt. Interessant ist auch hier ein deutscher Nationalspieler mit Thomas Hitzlsperger. Er belegt in Italien den 16. Platz. Ein ganz großer Aufsteiger in der Serie A war hingegen wiederum ein Torhüter: Mariano Andujar, der nach einer Verbesserung um 448 Plätze nun in die Top 100 Europas einsteigen konnte (93.). Insgesamt sind die Keeper in Italien gut vertreten. Von den zehn besten Spielern dieser Liga sind immerhin vier im Tor beheimatet. Eigentlich dürfte es damit also schwer sein, gegen diese Nation bei der anstehenden Weltmeisterschaft zu treffen.

Spanien nach wie vor dominant

Dennoch wird bei diesem Turnier auch viel von den Spaniern erwartet. Nicht wenige Experten haben den amtierenden Europameister zum Favoriten ausgerufen. Auch die Castrol Rankigs zeigen, dass dies nicht von ungefähr kommt. Die Liga ist sehr stark. Von den ersten fünf Spielern im europaweiten Ranking stammen alleine vier Akteure aus Spanien. Messi, Ronaldo, Villa und Henry zählen derzeit zu den Besten. Aber: Nur Villa ist auch Spanier. Im Land der spielstarken Fußballer ist nur ein Deutscher beheimatet, der sich aber in abgeschlagenen Regionen des Rankings aufhält: Christoph Metzelder. Er musste auch nach dem aktuellen Update einen Absturz von stolzen 1724 Plätzen hinnehmen und damit belegt er nun den 1744. Platz. Dennoch wird eines klar: Die besten Fußballer der letzten Wochen, egal ob sie nun Spanier sind oder nicht, spielen im Land des Europameisters. Gerade die Fans in Barcelona, Madrid und anderen Städten Spaniens dürfen sich also bestens unterhalten sehen.

In Frankreich regieren Franzosen

Das ist auch in Frankreich über weite Strecken der Fall, wenngleich dort vor allem auch die Franzosen im Ranking triumphieren. Unter den besten fünf Spielern der Ligue Un sind vier Franzosen zu finden. Hugo Lloris hat dabei einen großen Sprung verbuchen können. Der Schlussmann von Olympique Lyon verbesserte sich um 54 Plätze und ist nun 24. im Ranking. Damit ist er derzeit der beste Spieler der französischen Liga. Verfolgt wird er aber von zwei Spielern, die in Bordeaux ihr Geld verdienen: Yoann Gourcuff und Cédric Carrasso belegen den zweiten bzw. den dritten Platz, mussten aber zuletzt beide im Ranking eine Verschlechterung im europäischen Vergleich hinnehmen. Richtig stark verbessert hat sich indes Victor Montano, der immerhin noch 318 Konkurrenten hinter sich ließ und damit auch in die Top 100 einsteigen konnte, wo er nun 75. Platz belegt.

In den Castrol Rankings wird Leistung bewertet und anerkannt. Deshalb haben auch in den folgenden Wochen wieder alle Spieler die Möglichkeit, sich zu verbessern. Sie werden es auf ein Neues versuchen. Goal.com hält Euch natürlich auf dem Laufenden, wer sich für höhere Platzierungen empfiehlt und wem der Absturz droht. Wie die Castrol Rankings funktionieren? Das erfahrt Ihr HIER!



 
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