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Transferfenster geschlossen: Was bringen die Einkäufe in den europäischen Topligen?
Das Transferfenster ist geschlossen. Bis zum Sommer können die Klubs jetzt nur noch vereinslose Spieler verpflichten. Wer ist neu in den europäischen Topligen? Was bringen die Einkäufe?
Von Ramon RAM
Saragossa. Es wird gehandelt, es wird gefeilscht. Dort ein Schnäppchen, da der vermeintliche Goldgriff. Der internationale Transfermarkt gleicht in den letzten Stunden einem türkischen Basar. Doch Goal.com behält für euch den Überblick und zeigt auf, was sich in den drei Topligen im Wintertransferfenster getan hat.
Spanien – Liga BBVA
Im Sommer legten die spanischen Topvereine, allen voran Real Madrid, die Karten auf den Tisch und kauften ein, was das Zeug hielt. Ganz anders sah es im Winter aus. Die Königlichen und der FC Barcelona verzichteten ganz auf neue Spieler und auch die restlichen Vereine hatten die Sparhosen an. Die 20 Teams der Liga BBVA gaben nur neun Millionen Euro für Neuzugänge aus – der niedrigste Wert seit sechs Jahren. Zum Vergleich: Vor einem Jahr betrugen die Ausgaben noch 56 Millionen Euro. Nicht ganz an die Zurückhaltung hat sich Real Saragossa gehalten. Der Aufsteiger verpflichtete gleich sieben Spieler und stellte damit einen neuen Rekord auf. Noch nie zuvor verpflichte ein spanischer Verein derart viele Spieler im Winter. Prominentester Name ist dabei Edmilson. Der Brasilianer ist in Spanien ein alter Bekannter, gewann Meisterschaft und Champions League mit dem FC Barcelona.
England – Premier League
Die großen Vereine hielten sich in England für ihre Verhältnisse stark zurück und verzichteten auf Millionentransfers, doch „Krösus“ Manchester City hielt sich an keine Vorgaben. Für acht Millionen Euro kam Adam Johnson von Middlesborough aus der zweiten Liga. Der Angreifer war deren Topscorer mit elf Treffern in 25 Spielen. Kein Spieler kostete in der abgelaufenen Periode übrigens mehr – das zeigt nur wieder den Stellenwert von Manchester City. Ganz nach dem Motto „Geld spielt keine Rolle“. Ganz nebenbei verpflichteten die Citiziens auch noch Patrick Viera - allerdings ablösefrei. Kleinere Brötchen muss da schon West Ham United packen und dennoch schnappten sie sich mit Mido einen Angreifer der gehobenen Klasse. Einen Rückkehrer darf die Insel ebenfalls begrüßen: Eidur Gudjohnsen kehrt nach Stationen beim FC Barcelona und AS Monaco nach England zurück und heuert bei Tottenham Hotspur an. Auf der britischen Insel verdiente er bereits sein Geld für Chelsea London und das bereits erwähnte West Ham.
Italien – Serie A
In Italien gab es im Winter einige spektakuläre Transfers zu bestaunen. Der „Toptransfer“ spielte sich dabei in Mailand ab, wo Mancini die Seiten wechselte und von Inter zum AC wechselte. Ein weiterer Topname kehrt an seine „europäische Geburtsstätte“ zurück. Hernan Crespo brach die Zelte beim FC Genua ab und heuerte bei seinem Ex-Klub Parma an. Einen dicken Fisch hat sich auch Inter Mailand geangelt: Das von zahlreichen Topklubs – wie Manchester City - umworbene kenianische Talent McDonald Mariga schließt sich dem italienischen Meister an. Groß eingekauft hat auch der AC Florenz. Neben Keirrison vom FC Barcelona (zuletzt an Benfica Lissabon ausgeliehen), schnappte sich die „Viola“ auch Riesentalent Adem Ljajic von Partizan Belgrad. Etwas weniger spektakulär ging es beim FC Genua zu: Der Traditionsverein holt sich das österreichische Talent Robert Gucher aus Frosinone.
Fazit:
Egal in welche Liga man blickt - das Geld sitzt nicht mehr so locker wie in den vergangenen Jahren. Mit einer Ausnahme: Manchester City. Doch selbst der Scheich-Klub muss einsehen, dass im Winter nicht der ganz große Wurf gelingen kann. Topklubs verzichten ohnehin fast komplett auf Transfers, weil die meisten Spieler im Europacup ohnehin nicht spielberechtigt sind. Und Teams, denen das Wasser bis zum Hals steht, waren auch in der Vergangenheit schon die spendierfreudigsten. Doch nicht selten war eine große Zahl an Panikkäufen dabei.
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Transferwinter in den europäischen Topligen?
Spanien – Liga BBVA
Im Sommer legten die spanischen Topvereine, allen voran Real Madrid, die Karten auf den Tisch und kauften ein, was das Zeug hielt. Ganz anders sah es im Winter aus. Die Königlichen und der FC Barcelona verzichteten ganz auf neue Spieler und auch die restlichen Vereine hatten die Sparhosen an. Die 20 Teams der Liga BBVA gaben nur neun Millionen Euro für Neuzugänge aus – der niedrigste Wert seit sechs Jahren. Zum Vergleich: Vor einem Jahr betrugen die Ausgaben noch 56 Millionen Euro. Nicht ganz an die Zurückhaltung hat sich Real Saragossa gehalten. Der Aufsteiger verpflichtete gleich sieben Spieler und stellte damit einen neuen Rekord auf. Noch nie zuvor verpflichte ein spanischer Verein derart viele Spieler im Winter. Prominentester Name ist dabei Edmilson. Der Brasilianer ist in Spanien ein alter Bekannter, gewann Meisterschaft und Champions League mit dem FC Barcelona.
England – Premier League
Die großen Vereine hielten sich in England für ihre Verhältnisse stark zurück und verzichteten auf Millionentransfers, doch „Krösus“ Manchester City hielt sich an keine Vorgaben. Für acht Millionen Euro kam Adam Johnson von Middlesborough aus der zweiten Liga. Der Angreifer war deren Topscorer mit elf Treffern in 25 Spielen. Kein Spieler kostete in der abgelaufenen Periode übrigens mehr – das zeigt nur wieder den Stellenwert von Manchester City. Ganz nach dem Motto „Geld spielt keine Rolle“. Ganz nebenbei verpflichteten die Citiziens auch noch Patrick Viera - allerdings ablösefrei. Kleinere Brötchen muss da schon West Ham United packen und dennoch schnappten sie sich mit Mido einen Angreifer der gehobenen Klasse. Einen Rückkehrer darf die Insel ebenfalls begrüßen: Eidur Gudjohnsen kehrt nach Stationen beim FC Barcelona und AS Monaco nach England zurück und heuert bei Tottenham Hotspur an. Auf der britischen Insel verdiente er bereits sein Geld für Chelsea London und das bereits erwähnte West Ham.
Italien – Serie A
In Italien gab es im Winter einige spektakuläre Transfers zu bestaunen. Der „Toptransfer“ spielte sich dabei in Mailand ab, wo Mancini die Seiten wechselte und von Inter zum AC wechselte. Ein weiterer Topname kehrt an seine „europäische Geburtsstätte“ zurück. Hernan Crespo brach die Zelte beim FC Genua ab und heuerte bei seinem Ex-Klub Parma an. Einen dicken Fisch hat sich auch Inter Mailand geangelt: Das von zahlreichen Topklubs – wie Manchester City - umworbene kenianische Talent McDonald Mariga schließt sich dem italienischen Meister an. Groß eingekauft hat auch der AC Florenz. Neben Keirrison vom FC Barcelona (zuletzt an Benfica Lissabon ausgeliehen), schnappte sich die „Viola“ auch Riesentalent Adem Ljajic von Partizan Belgrad. Etwas weniger spektakulär ging es beim FC Genua zu: Der Traditionsverein holt sich das österreichische Talent Robert Gucher aus Frosinone.
Fazit:
Egal in welche Liga man blickt - das Geld sitzt nicht mehr so locker wie in den vergangenen Jahren. Mit einer Ausnahme: Manchester City. Doch selbst der Scheich-Klub muss einsehen, dass im Winter nicht der ganz große Wurf gelingen kann. Topklubs verzichten ohnehin fast komplett auf Transfers, weil die meisten Spieler im Europacup ohnehin nicht spielberechtigt sind. Und Teams, denen das Wasser bis zum Hals steht, waren auch in der Vergangenheit schon die spendierfreudigsten. Doch nicht selten war eine große Zahl an Panikkäufen dabei.
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Transferwinter in den europäischen Topligen?
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