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ELF Top-Transfers Europas (11): Yoann Gourcuff, Girondis Bordeaux
Neue Transferrekorde wurden aufgestellt, Weltfussballer haben den Verein gewechselt, Millionen sind geflossen. Der Transfersommer 2009 hatte es bisher in sich wie selten zuvor. Die neuen Attraktionen der Vereine sorgten teilweise schon vor dem ersten Spiel für Gänsehaut pur. ELF, das beliebte Ranking auf Goal.com, hat die Mega-Transfers des Sommers nach verschiedensten Gesichtspunkten wie Prestige, Geld und Leistung bewertet. Heute macht Yoann Gourcuff von Girondins Bordeaux den Anfang.
Von Christoph VOGEL
Zur Übersicht: Die ELF Top-Transfers Europas im Ranking
Bordeaux. Wie die alte Saison endete, so begann auch die Neue: Girondins Bordeaux sorgt nach dem Meistertitel der vergangenen Spielzeit auch 2009/10 für Furore und steht mit drei Siegen in drei Spielen an der Tabellenspitze der Ligue Un. Spielgestalter und der verlängerte Arm auf dem Feld von Trainer Laurent Blanc: Yoann Gourcuff. Viele Spitzenklubs waren am jungen Franzosen interessiert, doch am Ende setzte sich Bordeaux durch und konnte den vom AC Mailand ausgeliehen Nationalspieler langfristig an den Verein binden.
Von Rennes, über Mailand nach Bordeaux
Seine Wurzeln hat Gourcuff bei Stade Rennes, für die er in der Jugend und im Profikader spielte. 2006 wurde AC Mailand auf den offensiven Mittelfeldspieler aufmerksam, nachdem Gourcuff in der Ligue Un als blutjunger Spieler schon für große Aufmerksamkeit sorgte. Für 4,5 Millionen Euro wechselte Gourcuff das Trikot, weitere Interessenten waren unter anderem Ajax Amsterdam und Arsenal London. Bei Milan kam er in zwei Jahren insgesamt auf 36 Einsätze und erzielte in seinem ersten Pflichtspiel gegen AEK Athen gleich ein Tor, wurde zumeist aber nur eingewechselt und kam nur auf zwei Treffer. Dennoch war klar, dass er das Talent zu einem Großen hat, einzig die Spielpraxis fehlte zum Durchbruch. So kam das Angebot von Bordeaux genau richtig, sodass Gourcuff auf Leihbasis zurück in die Heimat ging.
Aufstieg zum Nationalspieler

Dort explodierte der Spielmacher dann
förmlich: Mit der Girondins spielte Gourcuff eine grandiose Saison
und erzielte in 37 Spielen 12 Tore. Der in der Bretagne in Ploemeur
geborene Spieler reifte unter der Anleitung des Weltmeisters Laurent
Blanc zu einer echten Größe im Verein und auch schon bald in der
Nationalelf: Am 20. August kam er gegen Schweden zu seinem ersten
Einsatz in der Elf. Nachdem er mit Milan bereits 2007 die Champions
League gewonnen hatte, holte Gourcuff letzte Saison mit Bordeaux die
ersten Titel als Stammspieler: Neben dem Meistertitel gewannen sie
auch noch den Ligapokal.
Kaufoption gezogen und Angeboten getrotzt
Nur folgerichtig war die Entscheidung der Verantwortliche, die zuvor ausgehandelte Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro zu ziehen. Dennoch gab es Angebote für den 23-jährigen, so zeigte auch Inter Mailand großes Interesse. Mitte August sprach Präsident Jean-Louis Triaud ein Machtwort: „Der Junge wird uns nicht verlassen.“ Und so jagt Gourcuff auch weiterhin bei Bordeaux dem runden Leder hinterher und das äußerst erfolgreich: Saisonübergreifend hat die Girondins nun schon 14 Spiele am Stück gewonnen und ist damit Rekordhalter der Ligageschichte. Und Gourcuff? Der stellte mit 4 Treffern in drei Partien seinen Wert erneut unter Beweis...
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Eure Meinung: Ist Yoann Gourcuff einer der Stars auf seiner Position? Ist er gar der beste Spielmacher auf der berühmten „10“?
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