Platini redet wieder einmal Machtwort
Der starke Mann des europäischen Spitzen-Verbandes UEFA hat erneut klare Ziele abgesteckt für die Zukunft. Dabei wollte er den Fußball nicht dem Geld unterordnen und schickte außerdem mahnende Worte an die Ukraine und Polen.
(dw) Berlin. In Tagen, in denen 120 Millionen Euro für einen Fußballer wie Kaka gehandelt werden (Goal.com berichtete), fällt es schwer, zu glauben, dass Geld nicht die dominierende Rolle im Fußball spielen soll. Umso überraschender waren nun die Worte von Michel Platini, dem Präsidenten der UEFA: „Fußball kann auch mit weniger Geld gespielt werden. Deshalb beunruhigt mich die Finanzkrise dahingehend nicht.“ Allerdings wolle er bei dem wirtschaftlichen Aspekt mehr Einsicht in die Finanzen der Vereine gewinnen: „Ich wünsche mir mehr Einsicht. Ich möchte mehr Gerechtigkeit bei den wirtschaftlichen Bedingungen.“
„Wir brauchen 120 Prozent“
Außerdem erklärte der starke Mann des Verbandes im Hinblick auf die Ausrichter der Europameisterschaft Ukraine und Polen: „Wir sind bei 100 Prozent, aber wir brauchen 120.“ Das Turnier wird 2012 in den beiden Ländern ausgetragen. Allerdings sind die vorbereitenden Fortschritte bisher nur bedingt zufriedenstellend.
Eure Meinung: Würde ein Erreichen der Finanzkrise den Fußball wirklich nicht weiter beeinträchtigen? Und sollte es mehr wirtschaftliche Gerechtigkeit im bezahlten Sport geben?
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