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Der Stürmer sorgte mit seinem „unsportlichen“ Treffer für die Schlagzeilen des vergangenen Spieltags der Champions League. Sein Klubboss ist von diesem Vorfall nicht begeistert.

Donezk. Schachtjor Donetsk-Eigentümer Rinat Akhmetov hat sich enttäuscht über das unsportliche Verhalten seines Stürmers Luiz Adriano geäußert. Der Brasilianer erzielte in der Champions-League-Partie gegen Nordsjaelland (5:2) ein umstrittenes Tor nach einem Schiedsrichter-Ball und wurde daraufhin heftig kritisiert.

„Zutiefst enttäuscht“

Gegenüber sportsillustrated.com sprach Akhmetov von einer „inakzeptablen“ Aktion seines Angreifers. Der ukrainische Verein sei „zutiefst enttäuscht“ über den Vorfall in der letzten Woche. Der Treffer des Stürmers war der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 in der ersten Halbzeit: Als sein Teamkamerad Willian den Ball fair zum gegnerischen Torhüter spielen wollte, ging Luiz Adriano dazwischen und schob den Ball ohne Gegenwehr ins Tor, signalisierte danach aber seine Unschuld. Insgesamt erzielte er drei Treffer beim deutlichen 5:2-Erfolg.

Die UEFA ermittelt

Am Dienstag berät der Disziplinarausschuss der UEFA über den Sachverhalt. Dem Angreifer wird die „Verletzung grundlegender Verhaltensregeln“ zu Last gelegt. Dem Spieler droht eine Zwei-Spiele-Sperre wegen der Missachtung des Fairplays.

Somit würde der Brasilianer sowohl im letzten Gruppenspiel als auch im Hinspiel des Achtelfinals fehlen. Klubboss Akhmetov kündigte bereits vor dem Disziplinarverfahren an: „Wir werden die Entscheidung der UEFA akzeptieren und uns daran halten.“

EURE MEINUNG: Ist eine Zwei-Spiele-Sperre für Luiz Adriano gerechfertigt?
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