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Der ehemalige Profi-Fußballer möchte sich auch in der Politik dem Sport widmen und erklärt Gerüchte für unsinnig, nach denen er Geld für seine Kampagne angenommen haben soll.

Kiew. Andriy Shevchenko, ehemaliger Fußballspieler des FC Chelsea und AC Mailand, wieß Vorwürfe zurück, er habe Spenden für seine Kandidatur bei den bevorstehenden Wahlen erhalten. In diesem Jahr ist der gebürtige Ukrainer nach seinem Karriereende im Profi-Fußball in die Politik eingestiegen.

Wechsel in die Politik

Der 35-Jährige zog sich nach der Europameisterschaft 2012 aus dem Fußball zurück und gab bekannt, dass er in die Politik wechseln wolle. Seit ein paar Monate nimmt dieses Vorhaben Gestalt an, die Wahlen stehen bevor.

1 Millionen Euro für die Kampagne

Nun kritisierten einige Beobachter, er wolle sich mit seiner Kandidatur bei den bevorstehenden Wahlen in seinem Heimatland lediglich die Stimmen der inhaftierten Julija Tymoschenko sichern. Shevchenko tritt unter dem Motto „Ukraine – Vorwärts“ an, für dessen Wahlkampagne, die 1 Millionen Euro gekostet haben soll, er eben keine Spenden entgegen genommen habe.

„Habe niemals Geld oder Spenden angenommen.“

„Als Spieler glaube ich, habe ich viel für mein Land getan“, erklärte Shevchenko gegenüber der italienischen Repubblica. „Jetzt habe ich die Entscheidung getroffen in die Politik zu gehen, weil ich in der Ukraine Gutes vollbringen möchte. Ich habe niemals Geld oder Spenden angenommen. Im Laufe meiner Karriere habe ich das Vertrauen vieler Menschen erworben, für mich ist das die wertvollste Sache. Ich würde das durch bestimmte Dinge nicht verlieren wollen.“

Unterstützung im Land

„Ich verstehe, dass man im Internet viele Dinge schreiben kann, aber das einzig entscheidende ist, die Menschen persönlich zu treffen. Ich bin mit meiner Kampagne schon durch das halbe Land gereist und viele Menschen haben mir gesagt, dass sie meine Politik unterstützen“, so der 35-Jährige.

„Wenn ich in das Parlament gehe, werde ich mich dem Thema Sport in der jungen Generation der Ukrainer verschreiben. Sie müssen dabei nicht berühmt werden, sondern einfach nur gesunde Menschen.“

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