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Der Gehaltsstreit zwischen Hajrovic und Galatasaray wird ernst. Der 22-Jährige hat jetzt bei der FIFA geklagt und verlangt eine saftige Entschädigung. Werder könnte profitieren.

Istanbul. Izet Hajrovic macht Ernst. Der Bosnier hat seinen Klub Galatasaray bei der FIFA angeklagt, angeblich stehen noch mehrere Monatsgehälter aus. Hajrovic will eine saftige Entschädigung und zudem aus seinem Vertrag entlassen werden.

Wie Galatasaray über die Börsenplattform KAP bestätigte, hat Hajrovics Anwalt eine Klage bei der FIFA eingereicht. Demnach verlangt der 22-Jährige, der erst im Januar für 3,5 Millionen Euro von Grasshoppers Zürich nach Istanbul gewechselt war, eine Entschädigung in Höhe von 4,6 Millionen Euro sowie die sofortige Auflösung seines Vertrages.

Bis 2018 ist Hajrovic noch an Galatasaray gebunden, für die vergangene Rückrunde hätte er eigentlich 550.000 Euro kassiert. Sein Grundgehalt für die nächsten vier Spielzeiten beträgt 1,1 Millionen Euro pro Jahr. Hajrovic hatte bereits direkt nach Saisonende in einem Interview erklärt, dass Galatasaray die Gehälter nicht zuverlässig bezahle und mehrere Mitspieler ebenfalls damit Probleme hätten.

Sollte die FIFA dem Offensivmann Recht geben, könnte er den Verein ablösefrei verlassen. Zuletzt hatten verschiedene Medien Werder Bremen mit Hajrovic in Verbindung gebracht, es soll bereits zu mehreren Gesprächen gekommen sein.

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