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Mit Bale, Lewandowski und Zlatan: Die Topelf der Nicht-WM-Fahrer

Wir freuen uns auf eines der größten Turniere aller Zeiten. Leider werden aber einige der besten Spieler der Welt nicht die Chance haben, dabei zu sein.

Bis zum Start der Weltmeisterschaft ist es nicht mehr weit. Die Spannung steigt bei Fans und bei den Spielern - allerdings ist die Vorfreude bei einigen Kickern gewiss überschaubar!

Es liegt eine denkwürdige Saison hinter uns. Gefühlt wurde rund um den Globus so ziemlich jeder Rekord gebrochen. Es werden nun bei der Endrunde leider einige der Protagonisten der vergangenen Spielzeit fehlen.

Goal zeigt Euch die Topelf jener Spieler, die 2013/14 bärenstark waren, aber in Brasilien nicht dabei sein werden.



Petr Cech – Tschechien, FC Chelsea

Chelseas langjährige Nummer eins führt unsere Auswahl zwischen den Pfosten an. Der ehemalige Welttorhüter hat sich in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Titelsammlung zugelegt und gilt nach wie vor als einer der besten Keeper der Welt. Allerdings schaffte er es mit Tschechiens Nationalelf nicht nach Südamerika: In der Europas WM-Quali landete sie in der Gruppe B hinter Italien und Dänemark nur auf dem dritten Platz. Cech kann sich also in diesem Sommer ausruhen und auf die neue Saison in der Premier League vorbereiten.

Seamus Coleman – Irland, FC Everton

Der FC Everton holte in der abgelaufenen Spielzeit die höchste Punktzahl seit 27 Jahren. Das ist auch ein Verdienst von Seamus Coleman: Der irische Rechtsverteidiger absolvierte die beste Saison seines Lebens und gehörte zu den Leistungsträgern der Toffees. Leider lief es mit den Iren deutlich schlechter als im flüssigen Everton-Gebilde von Robert Martinez. Coleman schaffte es ins PFA Team of the Year, ist bei der WM aber zum Zuschauen verdammt.

Branislav Ivanovic – Serbien, FC Chelsea

Konstant, solide und mittlerweile auch ziemlich torgefährlich: Branislav Ivanovic zählt zu den besten und vielseitigsten Defensivspielern auf der Insel. In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft konnte aber auch er nicht verhindern, dass Serbien hinter den talentierten Belgiern und von Mario Mandzukic angeführten Kroaten nur Rang drei belegte.

Daniel Agger – Dänemark, FC Liverpool

Die Dänen waren so etwas wie die Pechvögel der Quali. Zwar schafften sie es in ihrer Gruppe auf Rang zwei. Doch sie holten so wenig Punkte, dass sie nicht an den Playoffs teilnehmen durften. Kapitän Daniel Agger kann es eventuell ein wenig verschmerzen, wenn er an seine grandiose Saison in Liverpool und die Rückkehr in die Champions League nächstes Jahr denkt.

David Alaba – Österreich, Bayern München

Hochtalentierte Außenverteidiger gibt es seit Jahren nicht wie Sand am mehr. David Alaba bildet eine wohltuende Ausnahme und ist auf der linken Außenbahn vermutlich der stärkste junge Spieler der Welt. Ein Glücksfall für den FC Bayern, der ihn nicht für viel Geld kaufen musste, sondern ihn bequem aus dem eigenen Nachwuchs hochziehen konnte. Es wird in Brasilien vermutlich nicht viele Linksverteidiger geben, die stärker sind als der pfeilschnelle Österreicher.

Arda Turan – Türkei, Atletico Madrid

Nachdem er ein Schlüsselspieler in Diego Simeones Team auf dem Weg ins Endspiel der Königsklasse war, verpasste Arda Turan nicht nur das Finale der Königsklasse wegen einer Verletzung, sondern muss auch bei der WM-Enrdunde zuschauen. Seine Türken legten eine miserable Qualifikation hin, fuhren schlechte Resultate gegen schlechter eingeschätzte Teams ein und scheiterten.

Kein Bale in Brasilien | Den Waliser Drachen fehlte es an Feuerkraft

Victor Wanyama – Kenia, FC Southampton

Wanyama ist seit seinem 15-Millionen-Wechsel von Celtic Glasgow zum FC Southampton eine feste Größe bei den Saints. Der zentrale Mittelfeldspieler wird wegen seines Stils mit Arsenal-Legende Patrick Vieira verglichen. Der 22-Jährige schaffte es 2013 in unsere Goal 50, aber er wird sein großes Talent nicht in diesem Sommer bei der Weltmeisterschaft unter Beweis stellen dürfen.

Marek Hamsik – Slowakei, SSC Neapel

Der einst als Supertalent geltende Marek Hamsik hat nun ein Stadium erreicht, in dem sein Ruf zu seinen Leistungen passt. Er ist einer der besten offensiven MIttelfeldspieler der Welt und Fixpunkt in Rafa Benitez' Napoli-Team. Allerdings schaffte er es nicht, seine slowakische Nationalmannschaft nach Brasilien zu hieven. Bosnien und Griechenland entpuppten sich in der Qualifikation als zu stark.

Gareth Bale – Wales, Real Madrid

Vermutlich ist jeder fehlende Spieler aus Real Madrids Starensemble ein Verlust für die WM-Endrunde. Bei Gareth Bale trifft dies aber in besonderem Maße zu. Der Waliser hat sich in den vergangenen Jahren zu seinem der besten Angreifer der Welt entwickelt. Doch statt Auftritten auf der ganz großen Bühne muss er sich nun im Sommer damit begnügen, den Triumph in der Champions League zu feiern.

Zlatan Ibrahimovic – Schweden, Paris Saint-Germain

Vermutlich der schmerzlichste Verlust. Ibrahimovics Abwesenheit bedeutet wohl, dass der 32-Jährige in seiner Laufbahn keine WM mehr spielen wird. Kein Spieler ist in der Lage, mit seinen Leistungen und mit seinem Mund derart für Schlagzeilen zu sorgen wie Schwedens Starstürmer. Kurzum: In Brasilien müssen wir auf einen der größten Spieler der jüngeren Vergangenheit verzichten.

Robert Lewandowski – Polen, Borussia Dortmund

In den letzten Jahren hat sich Robert Lewandowksi europaweit einen Namen gemacht. Unter Jürgen Klopp reifte er zu einem der komplettesten Stürmer überhaupt. In Kürze wird er für Pep Guardiolas FC Bayern auf Torejagd gehen und seinen Job dort wird er ausgeruht antreten können.

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