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Die UEFA zieht Konsequenzen aus dem türkischen Manipulationsskandal. Die beiden Spitzenklubs Besiktas und Fenerbahce Istanbul werden vom Europapokal ausgeschlossen.

Nyon. Schwarzer Tag für den türkischen Fußball. Die UEFA ist zu dem Entschluss gekommen, Fenerbahce Istanbul für die nächsten drei Spielzeiten und Besiktas für die nächste Saison von den europäischen Wettbewerben auszuschließen. Damit zieht der europäische Verband erste Konsequenzen aus dem türkischen Spiele-Manipulationsskandal.

UEFA greift durch

Demnach ist Besiktas nicht befugt, in der kommenden Saison 2013/14 an der Europa League teilzunehmen. Beşiktaş und die beiden Vereinsverantwortlichen, Ex-Trainer Tayfur Havutcu und Ex-Vorstandsmitglied Serdal Adali, müssen sich nun wegen vermeintlicher Spielabsprachen verantworten.

Anfang Juni hat der UEFA-Disziplinarinspektor ein Verfahren bei der Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA eingeleitet.

Fenerbahce auch auf Bewährung

Süper-Lig-Vizemeister Fenerbahce Istanbul hat es noch härter getroffen. Fener ist es nicht erlaubt, die nächsten drei Spielzeiten an Europapokal-Wettbewerben teilzunehmen, obgleich sie qualifiziert sind. Zudem wurde das letzte Strafjahr auf Bewährung ausgesetzt.

Im Fall von Fenerbahçe trifft es nach den Untersuchungen zu angeblichen Spielabsprachen zudem fünf Vereinsverantwortliche. Konkret handelt es sich um Präsident Aziz Yildirim sowie die Vorstandsmitglieder Ali Yildirim, Sekip Mosturoglu, Ilhan Eksioglu und Cemil Turan.

Auch Bukarest unter Verdacht

Auch Steaua Bukarest könnte dasselbe Schicksal blühen. Denn auch bei Steaua soll es Verstöße gegen Wettbewerbs-Bestimmungen gegeben haben.

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