Fenerbahce Istanbul zum zweiten Male in Folge Pokalsieger nach 1:0 gegen Trabzonspor

Es war kein hochklassiges Spiel, aber eine Partie mit großem Unterhaltungswert. Es war viel los auf dem Platz, auch wenn die grandiosen Momente fehlten. Fenerbahce siegte verdient.
Ankara. Fenerbahce Istanbul hat dank eines Treffers von Moussa Sow zum sechsten Mal den türkischen Pokal mit einem knappe 1:0-Sieg gegen Trabzonsporgewonnen. In den letzten fünf Jahren stand die Mannschaft aus Istanbul viermal im Pokalfinale und konnte den Cup nun zum zweiten Mal in Folge gewinnen.

Im ausverkauften 19 Mayis Stadion in Ankara war zunächst Trabzonspor die spielbestimmende Mannschaft und hatte durch Volkan Sen in der 3. Spielminute eine hundertprozentige Chance. Aber Verteidiger Hasan Ali Kaldirim war zu Stelle und rettete den Ball für den geschlagenen Ersatztorwart Mert Günok auf der Torlinie.

Fener traf mit erster Chance

Trabzon legte einen flotten Begin hin, aber Fenerbahce ging gleich mit der ersten Chance in Führung: Mehmet Topal schickte Sow steil, der den Ball an Tolga Zengin vorbei zum 1:0 einschob. Nach dem Führungstreffer wurde das Spiel immer hitziger und viele rüde Fouls überschatteten die Partie in dieser Phase. Trabzon-Keeper Zengin verhinderte kurz vor der Pause einen weiteren Treffer, indem er einen Freistoß von Christian Baroni glänzend parierte.     

Baroni scheiterte am Pfosten

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie immer offener und sehenswerter, so dass sich beide Mannschaften zahlreiche Möglichkeiten herausspielten. Fenerbahce hatte durch Sow (55.), Baroni (63.) und Webo (86.) gute Chancen, die Führung auszubauen, fand jedoch keine Mittel, den bärenstarken Zengin zu überwinden.  In der 73. Spielminute schaffte es Baroni dann schließlich, Zengin zu bezwingen, scheiterte jedoch am Pfosten.

Trabzonspor hingegen drängte immer mehr auf den Ausgleich, aber ohne Erfolg: Zuerst war es Olcan Adin mit einem strammen Schuss, der knapp am Tor vorbei ging (70.). Dann vergab der eingewechselte Marek Sapara, der den Ball mit der letzten Chance freistehend am Sechszehner über das Tor beförderte (88.).

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