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Der Ivorer ist glücklich in der Türkei und sieht die rassistischen Beleidigungen als "Einzelfall", während Pierre Webo die Diskrimination durch die Fans sehr traurig findet.

Istanbul. Didier Drogba von Galatasaray Istanbul versicherte, dass die neuerlichen Rassismus-Akte in der Türkei ihn nicht aus dem Land locken werden. Fenerbahce Istanbul-Stürmer Pierre Webo findet das Rassismus-Problem in der heimischen Süper Lig sei schon traurig aber sollte halt einfach ignoriert werden.

"Es ist nicht das erste Mal auf der Welt, dass so was passiert"

Der frühere Chelsea-Star Drogba besuchte nach den jüngsten Rassismusvorfällen den türkischen Sportminister Suat Kilic. Beim Istanbuler Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce wurden Fans dabei fotografiert, Bananen in die Luft gehalten und angeblich rassistische Gesten in Richtung des Ivorers gemacht zu haben.

"Es ist nicht das erste Mal auf der Welt, dass so was passiert. Ich bin sehr glücklich in der Türkei und weiß, dass es sich nur um einen Einzelfall handelte", bestätigte Drogba gegenüber der Hurriyet Daily News.

Sportminister Kilic behauptete, er habe nie daran gedacht, dass die Fans tatsächlich die Absicht haben könnten, sich rassistisch zu benehmen. Im Nachhinein sei er nun doch sehr enttäuscht von einem sehr kleinen Teil der Fenerbahce-Fans. "Als ich zuschaute, dachte ich, er würde die Banane nur auf das Feld werfen", meinte der Politiker zu Drogba und fuhr dann fort: "Ich hatte nicht die kleinste Ahnung, dass es sich um rassistische Handlungen handelte. Diese Vorfälle machen uns genau so traurig wie dich."

Fenerbahce-Angreifer Pierre Webo schoss im besagten Derby beide Tore seiner Mannschaft beim 2:1-Sieg gegen Erzrivale Galatasaray. Seiner Meinung nach sei es das Beste, wenn man das Problem ganz einfach ignoriert. "Ich denke, es ist das Beste nicht darüber zu sprechen. Je mehr wir darüber reden, desto schlimmer wird es. Es war einfach nicht richtig. Wir kennen den Rassismus, aber fühlen uns trotzdem sehr wohl in der Türkei", erzählte der kamerunische Nationalspieler den Medien.

EURE MEINUNG: Wie soll man mit solchen Rassismusvorfällen umgehen?

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