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Nach seinem Wechsel zu Galatasaray Istanbul hat Wesley Sneijder seine Entscheidung für die Türkei begründet. Die Angebote aus der Premier League waren ihm nicht gut genug.

Istanbul. Für 7,5 Millionen Euro wechselte Wesley Sneijder im Winter von Inter Mailand zu Galatasaray nach Istanbul. Sneijder erklärte jetzt, dass die Ambitionen des türkischen Klubs ihn überzeugt hätten. Mit einem Verbleib bei Inter hätte er dagegen seine Teilnahme an der WM 2014 gefährden können.

Der 28-Jährige, der von Ende September bis Ende November verletzt ausgefallen war, hatte nur fünf Saisonspiele für Inter absolviert. Inter „wollte dass ich gehe, deshalb haben sie mich nicht mehr eingesetzt“, erläuterte Sneijder seine Situation in Italien gegenüber der Sports Illustrated. Deshalb habe er sich für einen Wechsel entschieden: „Ich hatte die Möglichkeit, dort zu bleiben, mein Vertrag lief bis 2015. Aber ich wollte nichts riskieren, denn ich will bei der Weltmeisterschaft 2014 dabei sein.“

Galatasaray habe letztlich aufgrund seiner Ziele den Zuschlag erhalten: „Ich habe mit den Verantwortlichen gesprochen und ihre Ambitionen gehört. Sie wollen wirklich wachsen.“ Auch die Qualität der türkischen Liga sei stark: „Es ist nicht so, dass man her kommt und es gibt nur Galatasaray und Fenerbahce. Die Qualität ist hoch.“

England: Keine Verbesserung

„Für mich ist Galatasaray ein Schritt vorwärts“, so Sneijder, der auch Angebote aus England abgelehnt hatte: „Die Optionen die ich in der Premier League hatte, schienen mir nicht als Verbesserung. Wenn man in ein anderes Land geht, ist das erste Gefühl sehr wichtig. Mein Gefühl bei Galatasaray war sehr gut. Deshalb war die Entscheidung am Ende einfach.“

Im Achtelfinale der Champions League geht es für den Klub aus der türkischen Metropole gegen den FC Schalke 04. „Das wird nicht einfach. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken, aber wir haben eine starke Mannschaft, also werden wir alles geben und sehen was am Ende passiert.“

Vorfreude auf Didier Drogba

Neben Sneijder verpflichtete der aktuelle türkische Tabellenführer auch Didier Drogba. „Er ist einer der besten Stürmer der Welt“, freute sich Sneijder, und verwies erneut auf die Ziele des Vereins: „Sie wollen, dass Galatasaray so schnell wie möglich einer der größten Vereine Europas wird. Mit Spielern wie Drogba, seinen Qualitäten und seiner Erfahrung, wird es leichter sein, Spiele zu gewinnen und sich weiter zu entwickeln.“

Besonders die Fans in der Türkei haben es Sneijder, der am vergangenen Wochenende beim 2:1-Heimsieg über Besiktas für Galatasaray debütierte, angetan: „Die Leute hier sind verrückt nach Fußball. Wenn man gut spielt, lieben sie einen noch mehr. Mir wurde gesagt, dass mich am Flughafen viele Leute erwarten würden, aber als wir ankamen waren dort 75.000 Menschen. Es war unglaublich, ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.“

 

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