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Toni Schumacher lobt die Fußballkultur in der Türkei in höchsten Tönen. Der Vizepräsident des FC Kölns war in seiner Karriere Fußballtorwart von Fenerbahce Istanbul.

Istanbul. Toni Schumacher begann seine Karriere 1972 beim 1. FC Köln und beendete sie 1996 bei Borussia Dortmund. Neben seiner Präsenz in der Bundesliga wagte der frühere Nationaltorwart einen Wechsel ins Ausland. In der Spielzeit zwischen 1988 und 1991 hielt Schumacher für den türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul. Von der Popularität des Profi-Fußballs in der Türkei ist der  58-Jährige heute noch beeindruckt.

Meisterfeier auf türkische Art

Mit Fenerbahce Istanbul verbindet Schumacher eine besondere Zeit. Gleich in der ersten Saison wurde der jetzige Vizepräsident des FC Kölns  zum Mannschaftskapitän ernannt und gewann mit seinem Team den Meistertitel. „Die Türkei wird immer einer der Höhepunkte meiner Karriere bleiben. In der Nacht in der wir Meister wurden hat man in der nähe meines Hauses eine sechsspurige Straße gesperrt. Nur des Feierns wegen“, sagte Schumacher gegenüber Fifa.com.

U20-Weltmeisterschaft in der Türkei

Für den 58-Jährigen die Atmosphäre in den türkischen Stadien hervorstechend. „Ein Spiel in einem türkischen Stadium mit solch einer Kulisse zu erleben ist für jeden Fußballfan das Größte“, sagte Schumacher und ergänzte: „Fußball ist dort wie eine Religion.“

Den früheren deutschen Nationaltorwart freute es, dass die U20-Weltmeisterschaft 2013 in der Türkei ausgetragen wird: „Es ist für sie eine gute Möglichkeit um ihr Können unter Beweis zu stellen. Ich denke, dass sie ihre Chancen nutzen und Allen eine schöne Zeit bereiten werden.“

Die Aussichten für eine erfolgreiche Teilnahme der türkischen Auswahl  schätzte Schumacher gut ein. „Es ist schade, dass die Türkei bisher wenige Teilnahmen an größeren Turnieren hatten, denn jeder weiß, dass sie über eine gute Technik verfügen. Sie haben einige außerordentliche Spieler und wenn sie taktische Disziplin zeigen, sollte man sie nicht unterschätzen“, erklärte der Vizepräsident des FC Kölns.

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