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Türkische Klubs für ein bis zwei Jahre nicht bei europäischen Wettbewerben?
Es ist ein gewagter Vorstoß, den Yildirim Demirören, Vorsitzender des Verbands der Vereine, neuerlich unternommen hat. Er spricht von einer Zeit der UEFA-Wettbewerbe ohne TR-Klubs.
Von Christian Ehrhardt
Istanbul. Yildirim Demirören, Präsident von Besiktas Istanbul und Vorsitzender des Verbands der Vereine, hat sich in einem Interview sehr deutlich hinsichtlich seiner Vorstellungen geäußert, wie die Klubs und der ganze türkische Fußball mit den Nachwehen des Manipulationsskandals umgehen sollten. Nach Demirörens Worte wäre auch ein Rückzug aller türkischen Klubs auf freiwilliger Basis aus den Wettbewerben der UEFA überlegenswert, wenn man danach wieder an das eigentliche Spiel denken könnte.
Keine Einheit im türkischen Fußball
In einem Interview mit der türkischen Zeitung Aksam äußerte sich Yildirim Demirören, BJK-Präsident und Vorsitzender des Verbands der Vereine, des Kulüpler Birligi, deutlich und unmissverständlich zur Situation im türkischen Fußball. „Es gibt keinen Zusammenhalt bei den Repräsentanten des Fußballsports in der Türkei. Selbst in der außerordentlichen Generalversammlung konnte keine einheitliche Linie gefunden werden“, so Demirören.
Der türkische Fußball muss im Vordergrund stehen
„Auswege aus Krisensituationen sind stets vorhanden. Ich denke, es ist an der Zeit damit Schluss zu machen, dass jeder Vertreter nur im Interesse seines Klubs und seines Teams handelt. Es ist unsere Aufgabe, nicht laufend an den eigenen Vorteil und die eigenen Fans zu denken. Das wäre ein Neustart und sofort im Anschluss müssen wir anfangen über den gesamten türkischen Fußball konstruktiv zu diskutieren“, sagte Yildirim Demirören gegenüber Aksam.
Auch eine freiwillige Auszeit vom internationalen Parkett möglich
„Die Aufarbeitung in der Türkei muss oberste Priorität haben. Das steht vor allen anderen Dingen. Auch vor einer Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Wenn es notwendig und für den türkischen Fußball hilfreich ist, müssen alle türkischen Klubs ihre Team für ein oder zwei Jahre aus den Pokalwettbewerben der UEFA auf freiwilliger Basis zurück ziehen, um danach wieder unvorbelastet ans Fußballspielen denken zu können. Wir haben große Aufgaben zu bewältigen und die lassen sich nur bei vollster Konzentration stemmen. Versuchen wir die Verstrickungen nebenher auszulösen und nur das Nötigste an Maßnahmen zu unternehmen, wird das unter Umständen ganz gravierende Konsequenzen für den gesamten türkischen Fußball haben“, fuhr Demirören in seinem Interview fort.
Lückenlose Aufklärung in den Vordergrund rücken
Es folgte auch ein Appell an die Fans der türkischen Klubs, die endlich zu verstehen hätten, um was es eigentlich gehen würde. Man würde nicht mehr von Geldbußen sprechen, sondern es ginge darum, rückhaltlose Aufklärung zu schaffen und nachhaltige Strafen zu verhängen, damit das Ansehen des türkischen Fußballs wieder gerade gerückt würde.

Galatasaray verlangt Demirörens Rücktritt
Adnan Öztürk, Vizepräsident von Galatasaray Istanbul, hat in einem heutigen Interview den Rücktritt von Yilidirim Demirören verlangt. „Wer sagen kann, dass man zur Not von europäischen Wettbewerben fern bleiben soll, hat keine europäischen Visionen und kann somit auch nicht der Präsident des Kulüpler Birligi sein. Bei der nächsten Sitzung der Klubs werde ich den Rücktritt von Yildirim Demirören verlangen. Bleibt Demirören im Amt, wird Galatasaray zukünftig dem Verband fern bleiben", so Özturk brandaktuell in einem Interview mit der Zeitung Fanatik. Man sieht, dass sich nur wenige Tage nach dem Interview von Yildirim Demirören seine Vorhersagen selbst erfüllen und Vereinspfründe vor dem Interesse des nationalen Fußballs gehen.
Eure Meinung: Was sagt Ihr zum Gedankengang von Yildirim Demirören, dass die türkischen Klubs ein bis zwei Jahre international pausieren sollten, um sich intern auf Verbandsebene „zu reinigen“?
Keine Einheit im türkischen Fußball
In einem Interview mit der türkischen Zeitung Aksam äußerte sich Yildirim Demirören, BJK-Präsident und Vorsitzender des Verbands der Vereine, des Kulüpler Birligi, deutlich und unmissverständlich zur Situation im türkischen Fußball. „Es gibt keinen Zusammenhalt bei den Repräsentanten des Fußballsports in der Türkei. Selbst in der außerordentlichen Generalversammlung konnte keine einheitliche Linie gefunden werden“, so Demirören.
Der türkische Fußball muss im Vordergrund stehen
„Auswege aus Krisensituationen sind stets vorhanden. Ich denke, es ist an der Zeit damit Schluss zu machen, dass jeder Vertreter nur im Interesse seines Klubs und seines Teams handelt. Es ist unsere Aufgabe, nicht laufend an den eigenen Vorteil und die eigenen Fans zu denken. Das wäre ein Neustart und sofort im Anschluss müssen wir anfangen über den gesamten türkischen Fußball konstruktiv zu diskutieren“, sagte Yildirim Demirören gegenüber Aksam.
Auch eine freiwillige Auszeit vom internationalen Parkett möglich
„Die Aufarbeitung in der Türkei muss oberste Priorität haben. Das steht vor allen anderen Dingen. Auch vor einer Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Wenn es notwendig und für den türkischen Fußball hilfreich ist, müssen alle türkischen Klubs ihre Team für ein oder zwei Jahre aus den Pokalwettbewerben der UEFA auf freiwilliger Basis zurück ziehen, um danach wieder unvorbelastet ans Fußballspielen denken zu können. Wir haben große Aufgaben zu bewältigen und die lassen sich nur bei vollster Konzentration stemmen. Versuchen wir die Verstrickungen nebenher auszulösen und nur das Nötigste an Maßnahmen zu unternehmen, wird das unter Umständen ganz gravierende Konsequenzen für den gesamten türkischen Fußball haben“, fuhr Demirören in seinem Interview fort.
Lückenlose Aufklärung in den Vordergrund rücken
Es folgte auch ein Appell an die Fans der türkischen Klubs, die endlich zu verstehen hätten, um was es eigentlich gehen würde. Man würde nicht mehr von Geldbußen sprechen, sondern es ginge darum, rückhaltlose Aufklärung zu schaffen und nachhaltige Strafen zu verhängen, damit das Ansehen des türkischen Fußballs wieder gerade gerückt würde.

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