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Fenerbahce: Präsident Yildirim will gerechtes Verfahren
Der Präsident vom unter Korruptionsverdacht stehenden Klub hat einen Brief an Uefa-Präsident Platini geschrieben: Fenerbahce solle ein fairen Prozess in der Türkei bekommen.
Von John C. Brandi
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Istanbul. Im nächsten Monat soll das Verfahren gegen Fenerbahce eröffnet werden, es geht dann um den bekannten Vorwurf der Manipulation von Spielen. Im Vorfeld geht nun Präsident Aziz Yildirim in die Offensive und wendet sich per Brief an den Uefa-Präsidenten Michel Platini, da er der Justiz in seinem Land nicht zu trauen scheint.
„Anschuldigungen, keine Beweise“
Er beschwert sich in dem offenen Brief über die seiner Ansicht nach unbewiesenen Anschuldigungen: „Die Klageschrift, die Ihnen vorliegt, basiert auf Anschuldigungen und Behauptungen. Im internationalen Recht zählen Anschuldigungen nicht als Beweise. Diese wurden von speziell ermächtigten Gerichten erhoben, die unglücklicherweise in unserem Land existieren, doch mit Bestimmungen in gegenwärtigen Rechtssystemen nicht übereinstimmen.“
Uefa soll verantwortlich entscheiden
In seiner Tirade fährt Yildirim fort: „Diese Gerichte sind von Anklägern und Gerichtsbarkeiten ins Leben gerufen worden, die von der Uefa einhellig kritisiert werden. Sie haben keinerlei Vorkenntnisse im Bereich des Sportrechts. Wir wurden nicht aufgefordert, eine Verteidigung einzureichen.“ Das macht den Präsidenten wütend, und vorbeugend setzt er sich für einen fairen Prozess ein: „Die Uefa ist eine Vereinigung, die die rechtlichen Bestimmungen eines jeden Landes akzeptiert. Die Verantwortung diese Dokumente zuzulassen liegt bei Ihnen. Niemand hat sich unsere Verteidigung interessiert, das soll sich nicht bei der Uefa wiederholen.“
Einfluss von außen?
„Als Präsident Fenerbahces sitze ich seit sieben Monaten in Untersuchungshaft, doch mein Hauptaugenmerk liegt auf der Zukunft von Fenerbahce“, so Yildirim, der weitere Vorwürfe in den Raum stellt, die beinhalten, dass der Präsident von Istanbul Buyuksehir Belediyespor, Goksel Gumusdag, der mit der Ehefrau des türkischen Premierministers Tayyip Erdogans verwandt ist, die Ermittlungen beeinflusst habe: „Es gibt zwei Anklageschriften – warum haben sie die erste „korrigiert“? Passierte dies nach der Befragung von Goksel Gumusdag? Er hat politische Verbindungen, oder nicht?“
Die Verhandlung soll am 14. Februar beginnen, Yildirim hatte vor einigen Tagen bereits seinen Rückzug vom Präsidentenamt angekündigt.
„Anschuldigungen, keine Beweise“
Er beschwert sich in dem offenen Brief über die seiner Ansicht nach unbewiesenen Anschuldigungen: „Die Klageschrift, die Ihnen vorliegt, basiert auf Anschuldigungen und Behauptungen. Im internationalen Recht zählen Anschuldigungen nicht als Beweise. Diese wurden von speziell ermächtigten Gerichten erhoben, die unglücklicherweise in unserem Land existieren, doch mit Bestimmungen in gegenwärtigen Rechtssystemen nicht übereinstimmen.“
Uefa soll verantwortlich entscheiden
In seiner Tirade fährt Yildirim fort: „Diese Gerichte sind von Anklägern und Gerichtsbarkeiten ins Leben gerufen worden, die von der Uefa einhellig kritisiert werden. Sie haben keinerlei Vorkenntnisse im Bereich des Sportrechts. Wir wurden nicht aufgefordert, eine Verteidigung einzureichen.“ Das macht den Präsidenten wütend, und vorbeugend setzt er sich für einen fairen Prozess ein: „Die Uefa ist eine Vereinigung, die die rechtlichen Bestimmungen eines jeden Landes akzeptiert. Die Verantwortung diese Dokumente zuzulassen liegt bei Ihnen. Niemand hat sich unsere Verteidigung interessiert, das soll sich nicht bei der Uefa wiederholen.“
Einfluss von außen?
„Als Präsident Fenerbahces sitze ich seit sieben Monaten in Untersuchungshaft, doch mein Hauptaugenmerk liegt auf der Zukunft von Fenerbahce“, so Yildirim, der weitere Vorwürfe in den Raum stellt, die beinhalten, dass der Präsident von Istanbul Buyuksehir Belediyespor, Goksel Gumusdag, der mit der Ehefrau des türkischen Premierministers Tayyip Erdogans verwandt ist, die Ermittlungen beeinflusst habe: „Es gibt zwei Anklageschriften – warum haben sie die erste „korrigiert“? Passierte dies nach der Befragung von Goksel Gumusdag? Er hat politische Verbindungen, oder nicht?“
Die Verhandlung soll am 14. Februar beginnen, Yildirim hatte vor einigen Tagen bereits seinen Rückzug vom Präsidentenamt angekündigt.
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