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Zlatan Ibrahimovic muss sich in Schweden Kritik für seine Meinung gegenüber Frauenfußball gefallen lassen. Die Aussagen des PSG-Stars seien "langweilig und traurig".

Stockholm. Zlatan Ibrahimovic muss in Schweden für seine Äußerungen über Frauen-Fußball Kritik einstecken. Nationaltrainerin Pia Sundhage bezeichnete die Aussagen des Stürmers von Paris Saint-Germain  als langweilig und traurig.

"Es zeigt einen Mangel an Werten im Männerfußball und ist langweilig und traurig für den schwedischen Fußball, wenn der Mannschaftskapitän die Dinge so sieht", erklärte die 53-Jährige dem Fernsehsender STV: "Einmal sagt er, wir wären fantastisch, dann denkt er, dass wir ein Fahrrad bekommen sollten."

Kein Geschenk für Sjorgan

Ibrahimovic sich hatte in der Zeitung Expressen am Mittwoch zum schwedischen Frauen-Fußball geäußert. "In Europa vergleicht man mich mit Messi und Ronaldo. Wenn ich nach Hause komme, misst man mich mit einer Spielerin. Bei allem Respekt für die Damen, sie sollten im Verhältnis dazu belohnt werden, was sie einbringen", erklärte der PSG-Stürmer.

Damit reagierte der 32-Jährige auf Kritik am Verband. Thomas Ravelli hatte für seinen Rekord von 143 Länderspielen ein Auto geschenkt bekommen, Therese Sjogran (187 Länderspiele) ging dagegen leer aus.

Ibrahimovic: "Das ist nicht mal witzig"

"Bei allem Respekt für die Erfolge der Frauen - und sie haben Fantastisches vollbracht - man kann Männer- nicht mit Frauenfußball vergleichen. Hört damit auf, das ist nicht mal witzig", sagte Ibrahimovic.

Auch Sundhage räumte ein, dass die männlichen Teams mehr Geld einbringen. "Es geht aber immer noch um Respekt. Wir machen genau dasselbe: Es ist Fußball", meinte die 53-Jährige.

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