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Das schwedische Nationalstadion Rasunda wird nach 75 Jahren Benutzung abgerissen. In dem alten Stadion steckt eine Menge Fußballgeschichte, mit Verbindung zu Pele und Beckenbauer.

Stockholm. Nach 75 Jahren Benutzung wird seit dem heutigen Freitag das schwedische Nationalstadion Rasunda abgerissen. Das letzte Spiel fand am Donnerstagabend in der Europa League statt. AIK Stockholm verlor gegen den SSC Neapel vor 28.500 Zuschauern mit 1:2.

Bedeutende Partien in der Geschichte

Das Stadion im Stockholmer Vorort Solna war im Jahr 1937 eröffnet worden. Das größte Spiel fand dort während der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 statt, als Brasilien mit einem 5:2 gegen Gastgeber Schweden neuer Weltmeister wurde und der 17-jährige Pele erstmals für Aufsehen sorgte.

Der offizielle Zuschauerrekord datiert aus dem Jahr 1965, als während eines WM-Qualifikationsspiels zwischen Schweden und der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 53.000 Zuschauer ins Stadion strömten. Deutschland gewann mit 2:1 und qualifizierte sich in letzter Minute für die WM 1966 in England. In dem Spiel debütierte auch der damals 20-jährige Franz Beckenbauer, die Tore für Deutschland erzielten Werner Krämer und Uwe Seeler.

Eine neue Ära beginnt mit Ibra-Zauber

Schwedens neues Nationalstadion, die „Friends Arena“, wurde in der letzten Woche mit dem Freundschaftsspiel Schweden gegen England eingeweiht. 50.000 Zuschauer auf den Rängen sahen mit dem Viererpack von Zlatan Ibrahimovic eine glanzvolle Eröffnung.

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