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Nach seinem Torfestival gegen England hofft Ibrahimovic auf ein Umdenken der englischen Öffentlichkeit. Lange sei er unterschätzt worden, jetzt habe er bewiesen, was er kann.
Solna. Mit 4:2 siegte Schweden am Mittwoch gegen England. Alle vier Treffer für die Gastgeber wurden von Paris-St.Germain-Stürmer Zlatan Ibrahimovic erzielt. Nach dem Spiel äußerte er sich zu seinem Ansehen in England und zog dabei den Vergleich zu Lionel Messi, der nach seinem Torerfolg 2009 gegen Manchester United erst in den Fokus der englischen Presse geraten sei.
Gegen englische Top-Klubs hatte Ibrahimovic in der Vergangenheit noch nicht Topleistungen abrufen können, weswegen er seiner Ansicht nach auf der Insel bisher unterschätzt wurde. Nach vier Toren gegen das Team von Roy Hodgson glaubt er nun an ein Umdenken: „So ist das eben mit den Engländern“, sagte der Schwede nach dem Spiel Reportern. „Wenn du gegen sie triffst, bist du ein guter Spieler. Wenn du nicht gegen sie triffst, bist du kein guter Spieler.“
Vergleich mit Messi von 2009
Um sein Argument zu unterstreichen, wagte Zlatan Ibrahimovic den Vergleich mit Lionel Messi: „Ich erinnere mich an Lionel Messi vor dem Champions-League-Finale 2009. Dann traf er gegen Manchester United und auf einmal war er der beste Spieler der Welt.“ Er fügte hinzu: „Vielleicht sagen sie jetzt so etwas auch über mich.“ Danach erzählte er noch einmal den Hergang des seines Fallrückziehers aus 35 Metern: „Hart war weit draußen und ich wollte den Ball einfach ins Tor kriegen. Als der Ball auf dem Weg war, lag ich auf dem Boden.“ Beinahe wäre das Tor nicht gefallen: „Ich sah einen Verteidiger rein rutschen, der versuchte, den Ball wegzuschlagen, ich wollte 'Nein!' schreien, aber der Ball ging rein.“
Ibrahimovic gibt sich zehn Punkte
Steven Gerrard feierte am Mittwoch seinen hundertsten Länderspieleinsatz. Im Vorfeld wurde die Liverpool-Legende gefragt, wie er seine bisherige Karriere in der Nationalmannschaft auf einer Skala von null bis zehn selbst einschätzen würde. Seine Antwort war bescheiden: „Sechs oder sieben“. Zlatan Ibrahimovic wurde nach dem Spiel die selbe Frage gestellt: „Zehn!“
Schwedens Nationaltrainer Erik Hamren äußerte sich nach dem Spiel zu Ibrahimovics Fallrückzieher: „Ich weiß nicht, ob man so ein Tor noch einmal im Leben sehen wird. Es war, als würde man ein Video Spiel sehen.“ Laut Hamren schaffe er das Unmögliche: „Manchmal, wenn er diese Dinge im Training wie in Spielen macht, hält man es nicht für möglich. Weil es einfach nicht möglich ist, so etwas zu schaffen – das vierte Tor zum Beispiel!“
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