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In seiner neu erschienen Biografie hat Alexander Frei ehemalige Trainer und Betreuer kritisiert. Insbesondere traf es Ottmar Hitzfeld und Konditionstrainer Zvonko Komes.

Basel. Alexander Frei hat kurz nach der Bekanntgabe des Karriereendes im Sommer seine Biografie „König des Strafraums“ vorgestellt. In dem Buch erinnert der 33-jährige Schweizer an seine Stationen in der Schweiz, Frankreich und Deutschland, übt aber auch Kritik an Trainern und Funktionären. Besonders mit Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld hatte Frei so einige Probleme.

Von Hitzfeld enttäuscht

So sei Hitzfeld ein „Resultattrainer“ gewesen und habe spät abends um 22 Uhr noch eine Stretching-Einheit absolvieren lassen und damit den Rhythmus der Spieler erheblich beeinflusst. Zudem sei er enttäuscht gewesen, dass Hitzfeld bei der WM 2010 bereits nach dem ersten Training die Startaufstellung für das erste Spiel an die Medien weitergegeben habe. Dies sei für die Reservisten sehr demotivierend gewesen.

Allerdings stellte Frei gegenüber blick.ch klar, dass all diese Äußerungen mit dem Nationaltrainer abgesprochen gewesen seien. „Ich habe ihm dies Sachen, die mir nicht gefallen haben auch schon zu Nationalmannschaftszeiten offen mitgeteilt“, so der ehemalige Stürmer.

Konditionstrainer Komes die „größte Farce meiner Karriere“

Am Abfälligsten äußerte sich Frei jedoch gegenüber dem Konditionstrainer Zvonko Komes. Dieser habe durch seine Trainingszeiten nur für schlechte Stimmung gesorgt und die Spieler auf die Palme gebracht. „Er war die größte Farce meiner Karriere und hat mich zehn bis zwanzig gute Länderspiele gekostet“, sagte Frei.

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