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Er war einer der Spaßvögel in der Bundesliga. Nun muss der Schweizer seinem Körper Tribut zollen und etwas überraschend seine Laufbahn beenden. Er nennt die Gründe und ist traurig.

Zürich. Der FC Zürich und Ludovic Magnin haben mit sofortiger Wirkung ihre Zusammenarbeit beendet. Der 33-jährige Schweizer Defensivspieler beendet seine Karriere wegen anhaltender Verletzungsprobleme.

Reichlich Erfolge in der Bundesliga

Vielen deutschen Fans ist Magnin noch als gut gelaunter Außenverteidiger aus seiner Zeit bei Werder Bremen und beim VfB Stuttgart in Erinnerung. 2004 konnte er mit Werder Bremen die Meisterschaft und den DFB-Pokal holen, während er 2007 völlig überraschend auch mit Stuttgart die Meisterschale einfuhr.

Neue Rolle als Jugendtrainer

Gegenüber uefa.de hat der ehemalige Schweizer Nationalspieler die Gründe für sein vorzeitiges genannt: „Eigentlich wollte ich am Saisonende mit dem Fußballspielen aufhören.“ Ab sofort wird der sympathische Blondschopf nun aber im Jugendbereich als Assistenz-Coach arbeiten.

„Es ist eine tiefe Trauer in mir


Ein wenig enttäuscht äußert er sich zu den Motiven für die rasche Beendigung seiner sportlichen Laufbahn: „Leider muss ich akzeptieren, dass 15 Jahre Profi-Fußball ihre Spuren hinterlassen haben. Ich habe erkannt, dass ich nicht länger mit den hohen körperlichen Voraussetzungen mithalten kann und es ist eine tiefe Trauer in mir, dass ich mich für eine Ende als Profifußballer entscheiden musste.“

Bei Genesung der Rückenprobleme winkt die Jugendarbeit

Bevor er in die Bundesliga gewechselt ist, hat Magnin für Yverdon-Sports und den FC Lugano in seinem Heimatland gespielt. In die Nationalmannschaft der Eidgenossen ist er 62-mal berufen worden. 2010 wechselte er aus der Bundesliga zum FC Zürich. Sobald es seine Rückenprobleme erlauben, möchte Magnin in der Jugendarbeit des Vereins arbeiten.

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