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Blickpunkt Schweiz: Wer kann Senkrechtstarter Seydou Doumbia stoppen?
Dieser Name könnte schon bald in Fußball-Europa für Furore sorgen und dieser Spieler glänzt durch seinen eiskalten Abschluss - die Rede ist von Seydou Doumbia. Der Nationalspieler von der Elfenbeinküste ist DER Senkrechtstarter in der Schweizer Axpo Super League, und das nicht erst seit einigen Wochen.
Von Sebastian HEIER
Bern. Am 31. Dezember 1987 wurde Seydou Doumbia in Yamoussoukro, die Stadt die seit März 1983 die Hauptstadt der Elfenbeinküste ist, geboren. Über seinen Jugendverein Centre Formation d'inter FC ging es für Doumbia nach jeweils einem Jahr bei Athlétic Adjamé und ASEC Mimosas zu seiner ersten richtigen Profistation. In der Elfenbeinküste spielte er ab 2005 für AS Denguélé und wechselte 2006 zum japanischen Klub Kashiwa Reysol.
Japan-Abenteuer in der J.League
In der J.League konnte sich Doumbia allerdings nicht einmal bei einem potenziellen Abstiegskandidaten durchsetzen und verließ den schnelllebigen Fußball von Japan nach nur zwei Jahren. Dabei war es dem Klub noch im Jahr 2006 gelungen, in die erste Liga aufzusteigen. 2008 war Doumbia sogar an in die zweite Liga an Tokushima Vortis ausgeliehen. Mit sieben Toren in 16 Spielen verlief es dort besser, doch der Abschied in Richtung Europa wurde nicht verhindert.
Torschützenkönig bei den Young Boys Bern
Im Sommer 2008 wechselte er zum Schweizer Klub Young Boys Bern. Dort wurde der ivorische Angreifer ganz schnell zum Publikumsliebling. In der Saison 2008/09 wurde Seydou Doumbia mit insgesamt 20 Treffern gleich Torschützenkönig in der Schweiz. Die Fußballkollegen wählten ihn zum Spieler des Jahres der Axpo Super League. Der Nationalspieler von der Elfenbeinküste gilt als DER Senkrechtstarter in der Schweiz, vor allem nach seinem starken Saisonbeginn im Sommer 2009.
13 Treffer und vier Torvorlagen in 11 Spielen
In der laufenden Spielzeit kommt Doumbia auf 13 Treffer und vier Torvorlagen, in elf Spielen. Mit dieser Quote hat der 21-Jährige die Berner an die Tabellenspitze geschossen, die die Young Boys mit sieben Punkten Vorsprung souverän anführen. Erst am vergangenen Wochenende steuerte der Angreifer drei Tore beim 4:0-Heimerfolg gegen das Tabellenschlusslicht FC Aarau bei.
„Meine Ambition ist es in einer großen Liga zu spielen!“
Der technisch starke Spieler erhielt bereits im Sommer einige lukrative Angebote. Bundesligist 1899 Hoffenheim wollte für den 21-Jährigen angeblich knapp zehn Millionen Euro zahlen und auch Borussia Dortmund wurde ein Interesse am Ivorer nachgesagt. Sein Vertrag läuft allerdings noch bis 2014 und der Torjäger wurde als unverkäuflich bezeichnet. „Ich weiß, dass Teams aus England, Frankreich und Deutschland an mir interessiert sind, doch im Moment bin ich bei Bern“, erklärte der Spieler selbst und sagte auch: „Meine Ambition ist es in einer großen Liga zu spielen!“
Bern. Am 31. Dezember 1987 wurde Seydou Doumbia in Yamoussoukro, die Stadt die seit März 1983 die Hauptstadt der Elfenbeinküste ist, geboren. Über seinen Jugendverein Centre Formation d'inter FC ging es für Doumbia nach jeweils einem Jahr bei Athlétic Adjamé und ASEC Mimosas zu seiner ersten richtigen Profistation. In der Elfenbeinküste spielte er ab 2005 für AS Denguélé und wechselte 2006 zum japanischen Klub Kashiwa Reysol.
Japan-Abenteuer in der J.League
In der J.League konnte sich Doumbia allerdings nicht einmal bei einem potenziellen Abstiegskandidaten durchsetzen und verließ den schnelllebigen Fußball von Japan nach nur zwei Jahren. Dabei war es dem Klub noch im Jahr 2006 gelungen, in die erste Liga aufzusteigen. 2008 war Doumbia sogar an in die zweite Liga an Tokushima Vortis ausgeliehen. Mit sieben Toren in 16 Spielen verlief es dort besser, doch der Abschied in Richtung Europa wurde nicht verhindert.
Torschützenkönig bei den Young Boys Bern
Im Sommer 2008 wechselte er zum Schweizer Klub Young Boys Bern. Dort wurde der ivorische Angreifer ganz schnell zum Publikumsliebling. In der Saison 2008/09 wurde Seydou Doumbia mit insgesamt 20 Treffern gleich Torschützenkönig in der Schweiz. Die Fußballkollegen wählten ihn zum Spieler des Jahres der Axpo Super League. Der Nationalspieler von der Elfenbeinküste gilt als DER Senkrechtstarter in der Schweiz, vor allem nach seinem starken Saisonbeginn im Sommer 2009.
13 Treffer und vier Torvorlagen in 11 Spielen
In der laufenden Spielzeit kommt Doumbia auf 13 Treffer und vier Torvorlagen, in elf Spielen. Mit dieser Quote hat der 21-Jährige die Berner an die Tabellenspitze geschossen, die die Young Boys mit sieben Punkten Vorsprung souverän anführen. Erst am vergangenen Wochenende steuerte der Angreifer drei Tore beim 4:0-Heimerfolg gegen das Tabellenschlusslicht FC Aarau bei.
„Meine Ambition ist es in einer großen Liga zu spielen!“
Der technisch starke Spieler erhielt bereits im Sommer einige lukrative Angebote. Bundesligist 1899 Hoffenheim wollte für den 21-Jährigen angeblich knapp zehn Millionen Euro zahlen und auch Borussia Dortmund wurde ein Interesse am Ivorer nachgesagt. Sein Vertrag läuft allerdings noch bis 2014 und der Torjäger wurde als unverkäuflich bezeichnet. „Ich weiß, dass Teams aus England, Frankreich und Deutschland an mir interessiert sind, doch im Moment bin ich bei Bern“, erklärte der Spieler selbst und sagte auch: „Meine Ambition ist es in einer großen Liga zu spielen!“
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