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Hulk glaubt trotz schwerem Start in St. Petersburg an eine große Zukunft mit Zenit.

St. Petersburg Der Brasilianer Hulk glaubt trotz einer schwierigen Saison in Russland daran, dass der Wechsel vom FC Porto zu Zenit St. Petersburg der richtige Schritt war. Noch vor kurzem hatte der Stürmer vom Abschied gesprochen, jetzt will er sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren.

„Ich entschied mich zu Zenit zu gehen, weil ich fast jeden Wettbewerb mit Porto gewonnen hatte, und ich mag neue Herausforderungen in meiner Karriere. Ich hoffe, ich kann in naher Zukunft weiter so viel gewinnen“, sagte Hulk gegenüber O Estado de Sao Paolo. Der Brasilianer war für rund 55 Millionen Euro im Sommer vom FC Porto in die russische Metropole gewechselt.

Dabei gab der 26-Jährige aber zu, dass die Umstellung zunächst schwierig war: „Ich gewöhne mich so langsam an mein neues Zuhause. Jetzt muss ich mich auf den Fußball konzentrieren. Die größte Herausforderung in Russland war zunächst das kalte Wetter, aber nachdem ich bei -12 Grad gespielt habe, gewöhne ich mich schneller ein.“

Holpriger Start in Russland

Der Start des Stürmers war allerdings alles andere als ein Einstand nach Maß. Nachdem Zenits Kapitän Igor Denisov öffentlich den Transfer aufgrund der hohen Ablösesumme kritisiert hatte, wofür er vorübergehend aus der Nationalmannschaft suspendiert wurde, geriet Hulk mit Trainer Luciano Spalletti aneinander.

Der Konflikt mit seinem Mitspieler sei aber ausgeräumt, wie Hulk erzählte: „Er [Denisov] hat nie etwas zu mir gesagt. Sie haben untereinander geredet und den Bossen gefiel es nicht, weil es an die Öffentlichkeit gelangte. Aber das liegt in der Vergangenheit. Heute haben wir ein gutes Verhältnis. Wir haben keine Probleme mehr.“

Ärger mit dem Trainer

Nachdem der Brasilianer in der Champions League im Spiel gegen den AC Milan vorzeitig ausgewechselt worden war, kam es dann zum Streit mit Spalletti. „Er liegt falsch, wenn er denkt, dass er immer 90 Minuten spielt“, erklärte der Trainer, woraufhin Hulk konterte: „Wenn sich die Situation mit Luciano Spalletti nicht von allein löst, würde ich auch im Januar gehen.“

Spalletti antwortete auf die Drohung seines Spielers: „Hulk sagt und macht was er will. Ich hätte keine Probleme damit, ihn wieder zu ersetzen.“ Lediglich drei Spiele über 90 Minuten absolvierte Hulk in der Liga bislang für Zenit (eine Ein- fünf Auswechslungen) und erzielte nur zwei Tore.

Der 26-Jährige will sich im neuen Jahr aber wieder voll auf Fußball konzentrieren. „Wir werden um den Titel in Russland kämpfen und versuchen, die Europa League zu gewinnen“, versprach der Linksfuß Besserung.

 

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