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Leere Ränge für beide Kluns: Nach dem Böllerwurf von St.Persburg-Hooligans wurden sowohl dem Gast als auch Heimteam Dynamo Moskau Geisterspiele auferlegt.

Moskau. Am vergangenen Samstag wurde die Partie zwischen Dynamo Moskau und Zenit St. Petersburg beim Stand von 1:0 abgebrochen, weil Hooligans Feuerwerkskörper auf Dynamo-Torwart Anton Shunin geworfen hatten. Der russische Fußball-Verband RFU sprach jetzt Strafen gegen beide Klubs aus.

Leere Ränge und Geldstrafen

Wie Sport1 berichtet, müssen sowohl Dynamo Moskau, als auch St. Petersburg demnächst vor leeren Rängen antreten: Dynamo wurde ein Geisterspiel auferlegt, Zenit sogar gleich zwei. Damit wären die Zuschauer ausgerechnet von den Heimspielen der Petersburger gegen Tabellenführer ZSKA Moskau und den Zweitplatzierten Anzhi Machatschkala ausgeschlossen.

Zenit will Urteil anfechten

Kevin Kuranyis Moskauer bekamen die Strafe, weil sie die Krawalle der Petersburger Hooligans nicht verhindern konnten. Außerdem sollen beide Vereine eine Geldstrafe von gut 12.000 Euro zahlen, heißt es weiter. Zenit habe aber bereits angekündigt, das Urteil anzufechten.

Keeper Shunin fällt mit Verbrennungen an Horn- und Bindehaut sowie an den Augenlidern voraussichtlich zehn Tage aus. Das Spiel war bereits vor der Verkündung des Strafmaßes mit 3:0 für Moskau gewertet worden.


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